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25.08.2019

Beachvolleyball mitten in Baden: Auch die Sonne spielte mit

Aargauer Zeitung

Claudia Laube

Nach über einem Jahrzehnt Pause wurde im Badener Stadtzentrum am Wochenende wieder einmal Beachvolleyball gespielt.

Bei schönstem Wetter fand auf dem Badener Bahnhofplatz am Wochenende ein Beachvolleyballturnier für Junioren statt. Doch nicht nur dort duellierten sich die 92 Teams aus der ganzen Schweiz, insgesamt 184 Nachwuchs-Athletinnen und Athleten, sondern neu auch noch an drei weiteren Standorten: Auf den Feldern bei der Kantonsschule Baden, dem Badener Terrassenbad und bei der Kantonsschule Wettingen.

Ausserdem: Wurde auf dem Bahnhofplatz früher der Beachcup ausgetragen, ein Turnier der zweithöchsten Schweizer Kategorie, so handelte es sich diesmal um Junioren-Schweizermeisterschaften in acht Kategorien und vier Altersklassen: U15, U17, U19 und U21.

Thomas Heynen, Präsident des Volleyballclubs Kanti Baden und Mitglied des Organisationskomitees, ist zufrieden mit dem Verlauf und auch dem Besucheraufkommen am Turnier, «auch wenn die Fest-Konkurrenz an diesem Wochenende sehr gross war, zum Beispiel mit dem Brugger Stadtfest», sagte er. Zudem verwies er auf die grössere der beiden Tribünen, an der prallen Sonne gelegen: «Da ist es für die meisten Zuschauer zu heiss.»

Im Final war Schluss

Dafür war die andere Tribüne bis auf den letzten Platz besetzt. Hier beobachteten die Zuschauer am Sonntag die Finalspiele im Schatten. Sie sahen unter anderem Julia Künzler, Talent des Volleyballclubs Kanti Baden und wohnhaft in Ehrendingen, die es mit ihrer Partnerin Anouk Kressler bis ins U17-Finale schaffte, dieses am Ende jedoch verlor.

Bei der Organisation des Turniers hat eine ehemalige Volleyballspielerin von Kanti Baden kräftig mitgeholfen, Naomi Mika, die es nach Monaten der Vorbereitung nun wieder etwas lockerer angehen kann: «Ich habe noch nie so einen Anlass mitorganisiert. Es war vor allem nicht ganz einfach, genug Helfer für die vier Standorte zu finden», sagte sie. Aber am Ende hätte sie zirka 70 Helferinnen und Helfer zusammentrommeln können. «Deren Koordination war auch eine Zitterpartie», erklärte sie lachend.

Nun blickt sie stolz auf das Wochenende zurück: «Die Rückmeldungen der Spielerinnen und Spieler, die aus der ganzen Schweiz kamen, waren durchwegs positiv. Sie haben sich hier sehr wohlgefühlt.»

Ob nächstes Jahr wieder Beachvolley im Stadtzentrum gespielt wird, ist noch nicht klar, so Thomas Heynen, «erst einmal schliessen wir dieses Turnier hier ab und dann schauen wir weiter.»

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