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26.03.2019

Ein Aufstieg ohne finanzielle Abenteuer: «Wir werden unserer Linie treu bleiben»

Aargauer Zeitung

Pirmin Kramer

Kanti Badens Frauenteam steigt in die Nationalliga B auf – und will seiner Linie auch dort treu bleiben.

Die Volleyballerinnen vom VBC Kanti Baden kehren nach vier Jahren in die Nationalliga B zurück: Dank einem 3:1-Auswärtssieg beim BTV Aarau im Playoff-Final-Rückspiel der 1. Liga haben sie am Wochenende den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse geschafft – zum vierten Mal nach 1999, 2001 und 2013. Bereits das Heimspiel letzte Woche hatte Kanti mit demselben Resultat gewonnen. Der Badener Trainer Moritz Fischer ist «sehr stolz auf jede einzelne Spielerin» seines Teams. «Wir haben gut gespielt, nicht nur in den Playoffs, sondern während der ganzen Saison. Das Niveau in der Liga war hoch, es gab kein Wochenende, an dem wir es uns erlauben konnten, einen Gang zurückzuschalten. Wie unsere junge Mannschaft diese Aufgaben gemeistert hat, ist schon bemerkenswert», sagt Fischer.

Der Badener Präsident Thomas Heynen bezeichnet den Aufstieg als Bestätigung dafür, nach zwei Abstiegen in Folge und dem Fall in die regionale 2. Liga den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. «Bereits vor vier Jahren, als sich der Abstieg aus der NLB abzeichnete, haben wir entschieden, bei den Frauen voll auf den Nachwuchs zu setzen.» Star-Spielerinnen zu engagieren und mit ihnen den Erfolg erzwingen zu wollen, damit habe man in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht. Die Breite und Ausgeglichenheit des Kaders habe im Playoff-Final den Ausschlag zugunsten Badens gegeben, ist Heynen überzeugt. Aarau hingegen habe eher auf das Können von Einzelspielerinnen gesetzt wie etwa Anika Schulz, der ehemaligen Deutschen Nationalspielerin.

Die Freude beim VBC Kanti Baden ist gross – in Euphorie verfällt nach dem Aufstieg aber niemand. «Wir hoffen natürlich, in der NLB bestehen zu können», sagt Präsident Heynen. «Aber wir werden unserer Linie in den kommenden Jahren treu bleiben.» Auf Biegen und Brechen den Ligaerhalt zu schaffen und hierfür das Budget zu strapazieren, wäre der falsche Weg, ist er überzeugt. «Wir sind ein Ausbildungsverein, der jungen Talenten als Sprungbrett dienen soll.»

Talente, die auch in den Playoffs Verantwortung übernommen haben, gibt es mehrere: Die Jugend-Nationalspielerinnen Fiona Mösching (16 Jahre), Julia Künzler oder Tabea Eichler (beide 15 Jahre) beispielsweise. Die Frage, die sich in den kommenden Wochen stellen wird: Bleibt das Badener Team zusammen? Heynen: «Das ist unser Ziel, und dank dem Aufstieg können wir den Spielerinnen auch ein attraktives Niveau bieten.»

So erfolgreich die Saison bei den Frauen insgesamt verlief – die zweite Mannschaft gewann die Aargauer Meisterschaft und strebt den Aufstieg in die 1. Liga an – so «enttäuschend» war die Spielzeit der Männer, wie Heynen sagt. Ob die erste Mannschaft in der 1. Liga verbleibt, hängt davon ab, ob sich andere Teams zurückziehen und davon, auf wie viele Mannschaften andere Ligen aufgestockt werden. Klar ist derzeit nur, dass Kanti Baden künftig auch bei den Männern vermehrt auf den Nachwuchs setzen will, sagt der Präsident.

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