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12.10.2018

VBC Kanti Baden hat die Playoffs im Visier – die Frauen habe noch höhere Ziele

Aargauer Zeitung

Fabio Baranzini

Am Wochenende beginnt für die beiden Fanionteams des Volleyballclubs Kanti Baden die neue 1.-Liga-Saison. Dabei wollen insbesondere die Frauen ganz vorne mitmischen – und das ganz mit eigenen Nachwuchskräften.

Gleichzeitig sind vor drei Jahren die erste Männer- und die erste Frauenequipe des VBC Kanti Baden aus der Nationalliga B abgestiegen. Trotz des Doppelabstiegs steckten die Verantwortlichen des Vereins den Kopf nicht in den Sand und setzten sich damals zum Ziel, mittelfristig wieder in die zweithöchste Spielklasse zurückzukehren. Bislang ist das noch nicht geglückt. Die Männer haben sich jedoch in der Zwischenzeit in der vorderen Tabellenhälfte der 1. Liga etabliert. So resultierte im letzten Jahr nach einer starken Rückrunde mit nur einer Niederlage der vierte Schlussrang.

Bei den Frauen nahm man den Abstieg aus der NLB als Anlass für einen kompletten Neustart, den man vor allem mit vereinseigenen Spielerinnen in Angriff nahm. Ein Schritt, der sich zu Beginn noch nicht ausbezahlt hat. Die Badenerinnen mussten nämlich gleich noch einmal einen Abstieg in Kauf nehmen – wenn auch nur hauchdünn. Ein einziger Satzgewinn hatte gefehlt, um in der 1. Liga zu bleiben.

Klare Aufwärtstendenz

Seit dem neuerlichen Abstieg ist bei den Badener Frauen jedoch eine klare Aufwärtstendenz zu beobachten. Das Team von Trainer Moritz Fischer, der bereits seine dritte Saison an der Seitenlinie der Badenerinnen in Angriff nimmt, hat den direkten Wiederaufstieg in die 1. Liga souverän geschafft und in der letzten Saison den starken dritten Rang belegt. Besonders erfreulich daran: In der Aufstiegssaison bestand drei Viertel des Kaders aus Spielerinnen, die in den letzten Jahren vom VBC Kanti Baden aufgebaut und ausgebildet worden sind.

An der Strategie, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, hält der Verein weiterhin fest. Ausländerinnen zu verpflichten, um den Aufstieg zu schaffen, ist kein Thema. Trotzdem setzen sich die Badenerinnen ambitionierte Ziele für die kommende Spielzeit. «In dieser Saison wollen wir die Playoffs erreichen und damit unsere guten Leistungen aus dem letzten Jahr bestätigen», sagt Clubpräsident Thomas Heynen. «Das wird allerdings alles andere als einfach, denn wir wurden in die stärkere der beiden möglichen 1.-Ligagruppen gelost. Wenn wir aber verletzungsfrei bleiben, sind die Playoffs durchaus ein realistisches Ziel.» Zum Auftakt treffen die Frauen des VBC Kanti Baden am Sonntag zu Hause auf die Aufsteigerinnen aus Luzern (17 Uhr, Kantonsschule Baden), die sich jedoch mit einigen Spielerinnen aus der NLB verstärkt haben.

Profi-Trainer aus Portugal

Ebenfalls am Samstag und ebenfalls zu Hause (14 Uhr, Kantonsschule Baden) startet das Männerteam des Vereins mit dem Spiel gegen Lugano in die neue Saison. Die Mannschaft musste im Vergleich zur Vorsaison einige gewichtige Abgänge verkraften. Unter anderem gilt es, die beiden Stammkräfte auf den Aussenpositionen zu ersetzen. «Es wird sicherlich eine Weile dauern, bis sich die Mannschaft in der neuen Konstellation gefunden hat», so Thomas Heynen. «Ich bin aber dennoch überzeugt, dass sich unsere Jungs auch in diesem Jahr wieder in den Top 5 klassieren können.»

Betreut wird die Equipe auch in der neuen Spielzeit von Profitrainer Arlindo Miranda aus Portugal, den der VBC Kanti Baden vor gut einem Jahr verpflichtet hat. «Es ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden, einen ausländischen Profitrainer zu engagieren. Aber mit Arlindo ist uns ein Glücksgriff gelungen. Er hat ein riesiges Fachwissen und legt sehr viel Sozialkompetenz an den Tag. Das ist insbesondere bei der Arbeit mit unserem Nachwuchs sehr wertvoll, denn wir wollen auch in Zukunft in erster Linie auf unsere Junioren und Juniorinnen setzen», sagt Heynen. Entsprechend sollen auch in der neuen Saison wieder neue Talente ins Team integriert werden.

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