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16.03.2020

Ein Interview mit Jonathan Janousch aka JJ

Rahel: Wie lange bist du schon bei Kanti dabei und wie ist es dazu gekommen?

JJ: Vier Jahre. Ich war im Turnverein und wollte nochmals etwas Kompetitives machen. Ich habe mein Leben lang irgendeine Art von Leistungssport verfolgt und das Turnen wurde mir mit der Zeit zu langweilig. Über all das habe ich mich einmal mit meinem Kollegen Morris Sigrist beim Znacht unterhalten. Er spielte damals im H3, die sehr knapp an Spielern waren. Er sagte, ich solle mich bei Interesse melden. Am nächsten Montag war ich im H3 Training.

Rahel: Was läuft anders in einem Turnverein als in einem Volleyballverein?

JJ: Im Turnverein steht das Gesellige im Vordergrund. Am Freitagabend trifft man sich und trainiert zusammen. Es ist aber überhaupt nicht auf Leistung angelegt. Man hat ein paar Termine, wo man Leistung zeigen will - ein Kreisspieltag oder ein Turnfest zum Beispiel. Dort bereit man sich ernsthafter darauf vor. Aber der grösste Teil vom Jahr ist es ein «Pläuscheln». Und ich habe nochmals eine Herausforderung gesucht.

Rahel: Du bist Trainer vom H2, AC im Damen 3, Headcoach im Juniorinnen 2, AC im Damen 4 und spielst im H3. Wie bringst du das alles unter einen Hut und woher kommt die Motivation, dich in so vielen Teams gleichzeitig zu engagieren?

JJ: «Ähm.. Das Umfeld ist sehr gut. In anderen Clubs würde ich das nicht machen. Ich habe schon immer viel Sport gemacht. Im Internat machte ich - ohne Wettkämpfe - mindestens fünfzehn Stunden Sport pro Woche. Da war es ein Vorteil, dass ich gleich neben der Turnhalle wohnte. Nachdem ich ein Jahr im Verein war, ist Renzo reisen gegangen und hat eine Vertretung fürs Juniorinnen 2 und das Damen 4 gesucht. Ich sagte ihm dann: «Ich spiele zwar erst ein Jahr Volleyball, habe aber schon mit zwölf Jahren Tennis unterrichtet. Wenn ihr dringend jemanden braucht, mache ich das.» Die neue Aufgabe hat mir viel Spass gemacht. Und ich kann hinter dem stehen, was der Verein macht. Das ist mir sehr wichtig.

Rahel: Was macht den Verein VBC Kanti Baden aus?

JJ: Wir haben eine Philosophie und es ziehen nicht nur zwei, drei Leute den Karren. Es engagieren sich viele Leute, manche mehr manche weniger. Renzo zum Beispiel macht sehr viel – was man oft nicht sieht. In anderen Vereinen ist mehr auf Geld aufgebaut. Meiner Meinung nach ist das nicht nachhaltig. Wenn du dir nur auf Geld basierend Spieler holst, funktioniert das auf Dauer nicht.

Rahel: Was läuft noch nicht so gut? Und wie könnte man dies verbessern?

JJ: Ich finde bei gesellschaftlichen Anlässen ist noch Verbesserungspotenzial da, vor allem was die Präsenz von Spielern der höheren Ligen angeht. Zum Beispiel das Chlausturnier: Für die jüngeren Spieler ist es ein Saisonhighlight. Sie sehen, wo man hinkommen kann, wenn man sich engagiert. Die Frage ist hier aber schlussendlich: Wollen das die Leute auch? Bei den Trainings könnte man sich besser koordinieren. Positionsspezifisches Training kann sehr hilfreich sein. Es gibt immer wieder Spieler*innen, die ihr Potenzial zum Beispiel wegen dem Pass nicht voll ausschöpfen können.

Rahel: Letzte Frage. Was war dein grösster Erfolgsmoment in deiner bisherigen Zeit bei Kanti?

JJ: Schwierig. Vielleicht muss ich es etwas allgemeiner sagen. Als Trainer ist es das Schönste, zu sehen, dass etwas funktioniert und die Spieler*innen Vertrauen in dich haben. Ein Beispiel vom Herren 2 Match gegen Lunkhofen: Lunki hat einen starken Diagonalspieler - Patrick. Bei 23:23 nahmen sie ein Time-Out, weil wir drei Punkte in Folge gemacht hatten. Ich sagte dann zum Team: «Das wird passieren: Marco bekommt den Pass im Rückraum. Wir blocken nicht. Er wird einen langen Diagonalschlag machen und bei zweiten Ball eine lange Finte.» Genauso ist es eingetroffen und das Team fand: «Huere geil hets funktioniert.» Das war sicher ein Erfolgserlebnis. Und allgemein, wenn bei einem Spieler/einer Spielerin etwas funktioniert. Wenn du merkst, dass sie Fortschritte machen – und vor allem sie selbst es auch merken und sich darüber freuen.

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