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10.02.2020

Interliga Damen: unvergesslich oder zum vergessen?

Die Damen des VBC Kanti Baden und die Nachwuchs-SM im Final Four Format. Diese dramatische Geschichte ist um ein unvergessliches Kapitel reicher.

Beim U19 standen die Zeichen nach dem ungefährdeten Sieg an den Argovia Trials auf Sturm: von der Offensiv-Flügelzange mit Fiona, Tabea und Julia war nur noch Fiona übrig. Da Stammmittelblockerin Nora in Australien weilt und die zweite Mitte nun auf dem Flügel gebraucht wurde, war das Coachingduo um Moritz und JJ gezwungen gleich vier Umstellungen in der Startaufstellung vorzunehmen. Doch die nachgerückten Spielerinnen Fabienne, Domenica, Nora und Tilla packten ihre Chance und das Team erkämpfte sich via Kreuzvergleich das Silver Ticket für das Turnier der besten 8 U19-Teams der Schweiz.

Beim U23 standen die Zeichen nicht nur auf Sturm, sondern eher auf Schiffbruch. Am Freitag kam von Swiss Volley die Email, dass Lunki die Lizenzen von Keri und der einzigen Passeuse Laura falsch bestellt hatte und die beiden deshalb nicht antreten dürfen. Die Funktionäre liessen sich nicht erweichen und das Team stand plötzlich ohne Passeuse und mit nur einer Ersatzspielerin da. Mit vielen Bedenken zur Sinnhaftigkeit und dem Verletzungsrisiko so anzutreten, nahm das Team die Challenge schlussendlich an. Aussenangreiferin Tabi gab ihr SM-Debüt als Passeuse, Shawna rückte in die Stammformation. Coach Martin machte dem Team Mut und definierte das Tagesziel mit "Spass haben, seine persönliche Leistung bringen und zusammen das Möglichste herausholen". In der Halle zeigte sich schnell, dass das Möglichste überraschend viel war: die beiden Gruppengegner Wetzikon und Colombier waren auch dem umgestellten Team klar unterlegen und Tabi machte ihren Job als Aushilfspasseuse so gut, dass auch die letzten Gruppengegnerinnen von VFM in den Bereich des Möglichen rückten.

Das Team startete geradezu euphorisiert in den Match und plötzlich führte man 15:5 gegen die überrumpelten Jurassierinnen. Doch dann drehten diese den Druck am Service ins schier Unermessliche und bei Kanti brach die Annahme und in der Folge der Angriff weg, während man sich selbst zahlreiche Servicefehler leistete. So ging der Satz tatsächlich noch verloren. Im zweiten Satz liess der Druck nicht nach und Kanti blieb zwar dran, aber immer einige Punkte distanziert.

Im Kreuzvergleich wartete mit Jona ein sehr starker Drittplatzierter, die wohl logische Konsequenz aus der eher schwachen eigenen Gruppe. Trotzdem fand das Team gut ins Spiel und überholte Jona zum Ende des ersten Satzes zum knappen Satzgewinn. Der Gegner zitterte. Das Silver Ticket, das am Vortag gestohlen schien, war plötzlich nur noch einen Satzgewinn entfernt. Doch leider war es Jona, das den Hebel umdrehte. Nur noch zwei Servicefehler folgten in zwei Sätzen, die Mitte lief plötzlich und das variantenreiche Spiel der beiden Aussen strapazierte die bisher sehr stabile Badener Defense. Gegen dieses Jona wäre eine Riesenleistung nötig gewesen und dafür reichte die Energie nach diesem physisch und mental erschöpfenden Wochenende nicht mehr. Beim fast aussichtslosen Stand von 14:7 für den Gegner liessen Julie und Gina nochmals die Wut raus und bombten drei harte Angriffe ins Feld. Doch dann war der Zauber vorbei. Vergessen wird diese Geschichte keine der Spielerinnen, denen so eine grosse Chance genommen wurde, und die fast das Unmögliche noch erzwungen haben.

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