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30.12.2019

Boyz usem Zwoi: Ufe ischs Ziel

Die Tabellenspitze ist in Reichweite, der Spirit stimmt. Nach der Hinrunde steht fest: Mit diesem Team ist alles möglich. Auch das Double.

Was der berühmte Rap-Poet Silvio Brunner alias Stereo Luchs einst sagte, gilt auch für die Boyz usem Zwoi: “Ufe ischs Ziel!” Momentan befindet sich Kanti auf dem 5. Rang mit nur 4 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Lunkhofen (bei einem Spiel weniger). Dabei hat sich in der zweiten Liga eine Zweiklassengesellschaft etabliert: Teams, die schönes, gutes, gepflegtes Volleyball spielen und Teams wie Lengnau. Kurz: Pros und Pöbel. Trotz harzigem Saisonstart und unnötig verschenkten Punkten gehört Kanti ganz klar zu ersteren.

Luxusproblem auf der Passeurposition

Vor allem, wenn man - ganz objektiv betrachtet - das unermessliche Potenzial der wohl talentiertesten zweiten Herrenmannschaft aller Zeiten betrachtet: Was für ein breites Kader, was für ein Luxusproblem beispielsweise auf der Passeurposition mit zwei Weltklassepasseuren und Schwyn (ungefähres Zitat des Cheftrainers Jonathan Janousch) -- Joke! Was für Weltklasseskillz auch bei Schwyn, der übrigens immer wieder auch als Libero und Ass-Produzent eingesetzt wird. Abwechselnd lassen er, De Notaristefano und Siragna die Gegner ins Leere laufen, während vor allem De Notaristefano die Bälle gerne auch mal selbst auf die 3-Meter-Linie zimmert.

Altstars und Ausnahmetalente

Was für eine geballte Ladung an Talent bei den Angreifern: Altmeister Heimgartner, der kompletteste Angreifer des Teams und MVP mit fadengraden Schlägen in die Gesichter der Gegnaz; Ausnahmetalent Tanner, der bereits von Topclubs wie BTV Aarau umworben wird und der wegen seiner Line-Schläge und seiner Hang-Time gefürchtet ist; Lakner, der mit dem Wechsel zum Herren 2 den Durchbruch geschafft hat und bisher eine sehr starke Saison spielt. Giezendanner, der richtig on fire und eine Wand am Netz ist; F. Bonanno, der sein Talent immer wieder aufblitzen lässt; Diener, der in der Annahme und beim Anfeuern mit Konstanz überzeugt. Und dann erst die Blockspieler: Altstar Fischer Sr. hat von seinem Bruder Fischer Jr. das Amt des Sprücheklopfers übernommen, ist für einen Senior erstaunlich schnell und bringt Ruhe und Klasse ins Team. Das aus dem Herren 3 getradete Jungtalent Suter zeichnet sich durch Schnelligkeit, Einsatz und häufiges Zuspätkommen aus und bringt Niceness ins Game. A. Bonanno macht Fischer Sr. im Lafern Konkurrenz und besticht durch Spielverständnis, Schnelligkeit und Sprungkraft.

Fischer Sr.: “Es macht sooooo Spass”

Und dann erst der Fels in der Brandung der Defense: Libero Huser, langjähriger Boy usem Zwoi und unverzichtbare Teamstütze. Und dann erst der Fels in der Brandung an der Seitenlinie: Der Headcoach Jonathan “JJ” “Du chasch ned abneh” “One Two Three” Janousch ist gerade dabei, das Team mit viel Engagement, Umsicht und einer guten Mischung an Routine und Freshness an die Spitze der Tabelle zu führen. Aber was bringt einem die Spitze der Tabelle, was bringen einem die Punkte, wenn sie einem am Ende der Saison doch wieder weggenommen werden? Was zählt, ist der richtig gute Teamspirit. Um es mit den Worten von Fischer Sr. zu sagen: “Es macht einfach soooooooooo Spass, mit euch zu spielen, Jungs! Gerade nach der Zeit beim Herren 1. Ihr seid so lustig!”

Tiebreak-Champions

Der Teamspirit äussert sich nicht nur in den Sätzen 4-7 am Glühweinstand, sondern auch in den Resultaten: Während Kanti letzte Saison sämtliche 7 (!) Tiebreaks verlor, gewann man diese Saison bisher alle drei Tiebreaks. Philosoph Diener: “Wenn man gut spielt, ist es einfach zu gewinnen; schlecht zu spielen und trotzdem zu gewinnen, das ist die wahre Kunst!” In dieser Kunst haben sich die Boyz usem Zwoi als richtige Meister gezeigt, auch wenn alle Tiebreaks eher unnötiger Natur waren (allesamt gegen schlechter klassierte Teams) und zu ärgerlichen Punktverlusten führten, ohne die man bereits jetzt von ganz oben grüssen würde. Doch Punktverlust hin oder her, was zählt, ist der Sieg. Gerade im Cup, wo die Boyz nun gegen den ewigen Rivalen Lengnau spielen, könnte die Tiebreak-Erfahrung von grosser Bedeutung sein.

Eine legendäre Rückrunde?

Das Double mit Meisterschaft und Cup-Sieg ist jedenfalls noch möglich. Noch will in Baden niemand davon träumen, doch der Trend zeigt nur in eine Richtung: ufe. Die besser klassierten Teams sind in Reichweite. Gegen Los Unidos und Windisch hat Kanti zwei Rechnungen offen. Und sowohl gegen Lunkhofen als auch gegen Mutschellen fuhr man sowieso schon 3-Punkte-Siege ein. Die Zeichen stehen gut, dass die Boyz usem Zwoi eine legendäre Rückrunde spielen werden. Routinier Schwyn schmunzelt: “Es hat eine lange Tradition, dass das Herren 2 in der Rückrunde nochmals richtig aufdreht!” Headcoach Janousch tritt auf die Euphoriebremse: “In der Defense müssen wir eindeutig besser werden. Wir sind zu langsam, zu statisch. Wir müssen auf jeden Ball gehen. Aber wenn das stimmt, ist Träumen erlaubt!” One, Two, Three --- IKEEEEEEE!

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