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16.04.2003

Wiederaufbau in der NLB?

NAB Kanti Baden zieht Nationalliga-A-Team zurück

Aargauer Zeitung

Mac Huber

Nach den Basketballerinnen von ABB Baden und den Landhockey-Spielerinnen des HC Wettingen verschwindet ein weiteres NLA-Team aus der Region schmerzlich von der Bildfläche. Nach drei Jahren in der höchsten Spielklasse beantragt Kanti Baden beim Schweizerischen Volleyballverband heute den Rückzug aus der Nationalliga A. Einfacher, aber bedenklicher Grund: Die Spieler mögen nicht mehr. An einer Sitzung am Montagabend hat sich ein Grossteil der Mannschaft gegen eine sportliche Zukunft in Baden ausgesprochen. «Die meisten Spieler», hat Captain Didier Perret erfahren, «sehen hier keine Perspektiven mehr.» Weder sportlich (das Ziel in der NLA hätte wiederum Nichtabstieg geheissen), noch geografisch (das Team hätte bei Auswärtsspielen wieder etwa 70 Stunden im Bus verbracht) noch finanziell (das Budget des Teams wird von 85 000 auf knapp 65 000 Franken reduziert). Aufgrund dieser «nicht sonderlich motivierenden Aussichten» glaubt Perret gar, «dass praktisch alle Spieler abwandern werden». Davon will Präsident Reto Huber allerdings nichts wissen. Und überhaupt wolle er die Situation erst nach der heutigen Vorstandssitzung kommentieren.

Nun, die befürchtete Auflösung der 1. Mannschaft zeichnet sich nicht ab. Zu erwarten ist vielmehr, dass Kanti Baden einen Wiederaufbau in der NLB anstrebt, zumal die Verträge mit den Hauptsponsoren (NAB und bw-Küchen) auch in der zweithöchsten Spielklasse Gültigkeit haben. Überdies verfügt der Verein nicht nur über die nötigen Strukturen, sondern mit Dustin Reid auch einen integren Trainer, um den sich ein neues Team aufbauen liesse. Und Reid wäre wohl jener, der den einen oder andern wankelmütigen Spieler, der zurzeit mit einem Abgang liebäugelt, zu einem weiteren Engagement in Baden überreden könnte - sofern er denn selbst bei Kanti bleibt.

Bedenkliches Fazit: Nachdem die Badener ihre letzten drei NLA-Spiele allesamt gewonnen und den Ligaerhalt sportlich geschafft haben, sind sie nun die grossen Verlierer. Denn die Spieler werden künftig grösstenteils in der NLB herumhüpfen, zwischen Schönenwerd, Voléro Zürich und Croatia Zurzach.

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