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31.03.2003

Das sportliche Bekenntnis zur NLA

NAB Kanti Baden gewinnt ein dramatisches Spiel in Ecublens 3:2

Aargauer Zeitung

Patrik Schneider

Drei Punkte war man von der Nationalliga B entfernt. Kanti Baden feierte aber im Lausanner Vorort nach 106 Minuten reiner Spielzeit eine nicht mehr für möglich gehaltene Auferstehung.

Als draussen die letzten Sonnenstrahlen erst einem dämmerigen Grau und wenig später der Dunkelheit Platz machten, schienen auch für Kanti Baden die Lichter endgültig auszugehen.

Sieben Satzbälle hatte man im zweiten Durchgang abgewehrt, den Einzigen, den man hatte, nicht verwertet. Es fehlten die wichtigen Punkte der Aussenangreifer Njock und Trepanier, es missrieten zu viele Blocks, den Aargauern unterliefen insgesamt zu viele Eigenfehler. «Wir haben am Anfang einfach den Rhythmus nicht gefunden», konstatierte Thomas Tschupp. Am Willen lags mit Sicherheit nicht.

Die ungemütliche Lage spitzte sich im Minutentakt zu. Denn abermals fand man kein Rezept gegen Ecublens´ Hauptwaffe, Diagonalspieler Pascal Dijkstra. Weder beim achten Satzball der Waadtländer, den der 30-jährige Zwei-Meter-Mann zum 32:30 verwandelte, noch bis tief in den dritten Abschnitt hinein. 2:0 führte Ecublens nach Sätzen, 19:14 im dritten, später 22:21. Drei Punkte trennten Kanti Baden in jenem Zeitpunkt vom Abstieg in die Nationalliga B.
Doch Dijkstra, der zuvor so souverän wirkte, zeigte in Erwartung eines klaren 3:0-Sieges und des damit feststehenden Ligaerhalts Schwächen, schlug den Ball beim Stande von 24:25 ins Out. Es war gleichzeitig die Initialzündung für die Reaktion Badens, die wohl nur die Wenigsten in dieser Heftigkeit erwartet hatten und die selbst die Spieler überraschte. Kanti spielte plötzlich nicht mehr wie ein Tabellenletzter, der in den vorangegangen 24 Partien nur viermal gewonnen und dem drohenden Abstieg mehrfach ins Antlitz geblickt hatte. Der vierte Satz wurde zu einem Kürlauf und war nach nur 17 Minuten beendet - 25:12 lautete das vernichtende Verdikt. «Wenn wir mit Selbstvertrauen spielen», sagte Trainer Dustin Reid, «dann spielen wir befreit auf.»

Und obschon der Satzausgleich fast zu einfach vonstatten ging, konservierte Kanti Baden die Konzentration und den Kampfgeist über das gesamte Tie-break. Nach Tschupps Ass zum 4:2 hielt man Ecublens sicher auf Distanz und verwertete um 19.35 Uhr mit einem Block des Kanadiers Jason Trepanier den ersten Matchball zum 3:2-Sieg - mit der Abgeklärtheit eines NLA- Teams. «Wir haben gewusst, dass wir alles geben müssen», sagte ein überglücklicher Marco Jacopini. «Sportlich wollen wir in der Nationalliga A bleiben.» Eine Kampfansage, der sich auch Dustin Reid anschloss: «Wir brauchen kein Geld für gute Spieler, wir haben sie bereits.»

Dank des Erfolgs beim Direktkonkurrenten Ecublens steht Kanti Baden erstmals seit langem nicht mehr auf dem Abstiegsplatz und hat nun in Appenzell die Chance, aus eigener Kraft den Ligaerhalt zu realisieren. Der Auftritt im Waadtland war ein klares Bekenntnis zur Nationalliga A.

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