Unsere Sponsoren

  • DECTRIS
  • Raiffeisen
  • Maler Wind
  • Schweizerische Mobiliar
  • Kantonsspital Baden AG
  • Regionalwerke AG Baden
  • Eglin Elektro AG
  • Metzgerei Müller
  • Ops One AG
  • Schmäh Offset & Repro AG
  • Swisslos-Sportfonds Aargau
  • Grieder Sport

Vielen Dank!

Weitere Informationen zu unseren Sponsoren finden Sie auf der Partnerseite.

Partner
VBC Kanti Baden
HomeTeamsVereinPartnerSponsoringGalleryLogin
StrukturenLeitbildVolleyschuleLageplanDownloadsArchiv
PressPress
Druckversion

30.09.2002

Mit Lockerheit und Zuversicht

Mit einem 3:1-Sieg startet Kanti Baden gegen Ecublens in die Saison

Aargauer Zeitung

ANDREAS FRETZ

Kanti Badens Auftakt ist geglückt. Aufsteiger Ecublens war nur zwischenzeitlich ein Gradmesser.

Präsident Reto Huber fand schon früh lobende Worte für sein Team, fast ein bisschen zu früh, wie er zwei Sätze später festhalten muss-te. In der 10-Minuten-Pause sah noch alles nach einem lockeren Spaziergang aus. Die 2:0-Satzführung verleitete Huber - gewiss nicht zu Unrecht - die Homogenität der neuen Truppe zu unterstreichen. Trotz den Abgängen von acht Leistungsträgern, dem Wechsel von Trainer Lorenz Ursprung nach Appenzell, stimme die Chemie innerhalb der Mannschaft. «Die Lockerheit, mit der das Team agiert, stimmt mich zuversichtlich», erklärte Huber, fügte im selben Atemzug aber an, dass der Aufsteiger Ecublens kein wirklicher Gradmesser sei, die Saison noch lange gehe.

Die Änderungen im Vergleich zum Vorjahr sind in der Tat einschneidend. Neuer Passeur ist der 25-jährige US-Amerikaner Jed Stotsenberg. Ex-Passeur Marco Jacopini übernimmt neu den Part des Liberos. Neben Stotsenberg steht mit Aussenangreifer Jason Trepanier (28) ein weiterer neuer Ausländer im Kader. Von den einheimischen Neuverpflichtungen erhielten vor allem Marcel Tomic und Markus Beeler das Vertrauen des Trainers.
Und, last, but not least, auch der Trainer feierte seine Premiere. Dustin Reid, letzte Saison noch Spieler, steht nun an der Seitenlinie und coacht das Team. «Ein Vorteil ist», so Huber, «dass Reid die Mannschaft schon kennt.» Zudem setzt Huber viel Hoffnung in das «kanadische Duo». Reid als Stratege, sein langjähriger Weggefährte und ehemaliger Nationalmannschafts-Kollege Trepanier als Umsetzer auf dem Spielfeld. Das funktionierte in den ersten beiden Sätzen auch ganz gut. Trainer Dus-tin Reid lobte in erster Linie das Service-Spiel seiner Mannschaft. Viele Angriffe wurden über Trepanier und Tomic ausgetragen. Der Aufsteiger vermochte in dieser Phase nur wenig entgegenzusetzen. Im dritten Satz spielte Baden aber wenig zwingend, verlor mit 24:26 und kam zwischenzeitlich ins Wanken. Rechtzeitig zum Ende des vierten Satzes war die Form aber wieder da und schliesslich auch der erwartete Sieg zum Saisonauftakt.
Ein bisschen nervös sei er schon gewesen, gestand Dustin Reid. «Ein Trainer kann weniger direkt Einfluss nehmen als ein Spieler», bewertete er seine neue Aufgabe. Reid tigerte denn auch - kaugummikauend - an der Seitenlinie auf und ab, die Hände locker in den Hosentaschen vergraben, was seinem Auftritt eine Mischung aus Lockerheit und Anspannung verlieh. Mit dieser Mischung, hofft Huber, sollte ein Platz im Mittelfeld drinliegen. «Das Abstiegsgespenst wollen wir hinter uns lassen.»

Copyright © 2015 VBC Kanti Baden - Alle Rechte vorbehalten.