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19.02.2003

Köniz schreibt Geschichte

Könizerinnen qualifizierten sich für Champions League

SportInformation SI

SANDRO MÜHLEBACH, Köniz

Die Volleyballerinnen aus Köniz haben sich für die Champions League 2003/2004 qualifiziert. Im Viertelfinal-Rückspiel des Top-Teams-Cups bezwangen sie Schwerin nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel mit 3:0 und stehen im Finalturnier der besten vier.

Nach einem ausgeglichenen Start steigerten sich die Bernerinnen und liessen dem fünffachen Deutschen Meister keine Chance. Angetrieben von den 1400 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Könizer Oberstufenzentrum schrieb der Double-Gewinner der vergangenen beiden Jahren Schweizer Volleyball-Geschichte: Noch nie stand eine Schweizer Mannschaft in den Halbfinals eines Europacup-Wettbewerbes. Die Tschechin Jana Surikova verwertete den Matchball und verwandelte die Halle in ein Tollhaus.

Der erste Durchgang war an Spannung kaum zu überbieten. Die Bernerinnen gingen schnell 4:0 in Führung und blieben ständig mit zwei bis drei Punkten im Vorsprung. Nach einer Druckphase schien der Satz beim Stand von 18:11 gelaufen. Doch die Mecklenburgerinnen wurden stärker, holten auf und gingen sogar 23:22 in Führung. Ein gelungener Block führte schliesslich beim dritten Versuch zum Satzgewinn (27:25) für Köniz.

Schwerin fand mit zunehmender Dauer kein Mittel mehr, um die zwischenzeitlich entfesselt spielenden Bernerinnen zu stoppen. Mit den wuchtigen Anspielen und Abschlüssen bekundeten die Nordostdeutschen erhebliche Mühe. Wie schon den Gegnerinnen zuvor machte auch Schwerin die niedrige Hallendecke im ausverkauften Oberstufenzentrum zu schaffen. Unnötig spannend machte es das Team von Marc Gerson im zweiten Satz, als es die 24:12-Führung beinahe noch verspielte. Im dritten Durchgang folgte die Kür: Unter «Standing Ovations» holten die Bernerinnen nach umstrittenen Schiedsrichterentscheiden einen Rückstand auf und siegten schliesslich unter der Regie der beiden überragenden Lettinnen Janete Strasdina und Inga Vetra souverän.

Neidlos musste Schwerins Trainer Michael Schöps anerkennen, dass Köniz die stärkere Equipe war: «Sie waren einfach besser», sagte er. Nach Marc Gerson, dem Könizer Trainer, hat sich Köniz im Vergleich zum Hinspiel vor allem im Service stark verbessert.

Ob Köniz das Finalturnier (8./9. März) des Top-Teams-Cups sogar organisieren darf, ist derzeit noch nicht sicher. Zwar hat sich das Team der Berner Vorortsgemeinde für die Austragung beworben, das Oberstufenzentrum entspricht aber nicht den Anforderungen des europäischen Volleyballverbandes. Falls die Bernerinnen aber in die Wankdorfhalle wechseln könnten, sei die Chance gross, dass sie den Zuschlag erhielten, so Köniz-Präsident Paolo Ghielmini.

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