Unsere Sponsoren

  • DECTRIS
  • Raiffeisen
  • Maler Wind
  • Schweizerische Mobiliar
  • Kantonsspital Baden AG
  • Regionalwerke AG Baden
  • Eglin Elektro AG
  • Metzgerei Müller
  • Ops One AG
  • Schmäh Offset & Repro AG
  • Swisslos-Sportfonds Aargau
  • Grieder Sport

Vielen Dank!

Weitere Informationen zu unseren Sponsoren finden Sie auf der Partnerseite.

Partner
VBC Kanti Baden
HomeTeamsVereinPartnerSponsoringGalleryLogin
StrukturenLeitbildVolleyschuleLageplanDownloadsArchiv
PressPress
Druckversion

03.02.2003

Die Wende zum Guten lässt auf sich warten

Nach einer weiteren bitteren 2:3-Niederlage steht Kanti Baden mit dem Rücken zur Wand

Aargauer Zeitung

ANDREAS FRETZ

NAB Kanti Badens Negativserie will nicht abreissen. Auch eine 2:0-Satzführung gegen die Appenzeller Bären reichte nicht aus.

Es geht doch, mochte manch einer nach den ersten beiden Sätzen gedacht haben. Nach 15 Niederlagen in Folge schien endlich das so dringend benötigte Erfolgserlebnis in der Luft zu liegen. Dies trotz den verletzungsbedingten Ausfällen von Didier Perret, Patrick Nadig, Michael Dähler und dem angeschlagenen Jason Trepanier, der nur Teileinsätze absolvieren konnte. So musste das Team einmal mehr ordentlich umgestellt werden. Marco Jacopini übernahm erstmals in dieser Saison den Part des Passeurs, Sascha Hohermuth agierte als Libero.

Gute Angriffsleistung zu Beginn

Was Baden in den ersten beiden Sätzen zeigte, vermochte durchaus zu gefallen. Vor allem die Offensive, abhängig von guten Annahmen und Zuspielen, funktionierte fast fehlerfrei. Den ersten Satz schloss Thomas Tschupp mit einem Aussenangriff zum verdienten 25:21 ab. Der folgende Satz erwies sich als äusserst knappe Angelegenheit. Und ausnahmsweise schlug diesmal die Verletzungshexe beim Gegner zu. Appenzell, welches sich vor Wochenfrist von Trainer Lorenz Ursprung getrennt und Jalal Baghdady verpflichtet hatte, musste in der Folge auf die Dienste von Stefan Kudzielka verzichten.

Nach Abwehr von drei Satzbällen vermochte schliesslich Sebastian Bättig den zweiten Satzball für Baden zum 29:27 zu verwerten. Dies hätte eigentlich die Basis für den ersten Sieg in der Abstiegsrunde sein müssen. Aber wie schon so oft vermochte Baden die günstige Ausgangslage nicht in Punkte umzumünzen. «Wir haben ein mentales Problem», analysierte Kanti-Coach Dustin Reid drei verlorene Sätze später. «Nach unserer 2:0-Führung hatte Appenzell nichts mehr zu verlieren. Wir konnten dagegen mit dem Druck nicht richtig umgehen.» Baden ziert somit nach seiner 16. Niederlage nach wie vor das Tabellenende. Einzig Aufsteiger Ecublens befindet sich in Reichweite, will man den Abstieg in die Nationalliga B noch vermeiden.

«Müssen aus Niederlagen lernen»

«Wir müssen aus solchen Niederlagen lernen», versuchte Reid dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen. Die Lernphase sollte indes langsam, aber sicher ein Ende finden. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Die Motivation im Team sei nach wie vor hoch, versichert Reid, «aber wir müssen endlich einen Vorsprung ins Trockene bringen». Im nächsten Spiel, so hofft man in Baden, sind die verletzten Nadig und Perret wieder zurück im Team.

Copyright © 2015 VBC Kanti Baden - Alle Rechte vorbehalten.