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27.01.2003

Die Pechsträhne reisst nicht ab

NAB Kanti Baden unterliegt Ecublens in eigener Halle mit 1:3

Aargauer Zeitung

PATRIK SCHNEIDER

Die Lage wird bereits ungemütlicher, und weiterhin hat Kanti Baden mehr verletzte Spieler als Punkte auf dem Konto. Beim 1:3 gegen den einzigen direkten Konkurrenten trafs Passeur Didier Perret. Patrick Nadig gelangte damit zu einem frühen und ungeplanten Comeback.

Das Glück gepachtet hat Kanti Baden nicht. Und es schien gar ein Hohn zu sein, als Didier Perret zum Schluss des ersten Satzes Selbiges einmal in Anspruch nehmen durfte. Der Service-Netzroller zum 26:24 beendete zwar das Nervenflattern, dessen Frequenz sich trotz offenbar beruhigendem Vorsprung gegen Satzende stets erhöhte, er vermochte allerdings nicht die Basis zum zweiten Saisonsieg zu legen. Denn kaum hatte man die Chance realisiert, schlug die Verletzungshexe erneut zu. Perret übertrat sich Mitte des zweiten Durchganges den linken Fuss, spielte den Satz zwar noch zu Ende, gab dann aber mit schmerzverzerrtem Gesicht auf. Wie wenn das Lazarett mit Patrick Nadig, Michael Dähler und Marcel Tomic, der an Schulterproblemen laboriert und diese Woche einen Spezialarzt aufsuchen wird, nicht schon gross genug gewesen wäre. Zudem weilte Benny Beyeler am Wochenende im Ausland.

Mittelblocker Patrick Nadig, der zwar das Training wieder aufgenommen hatte, aber eigentlich noch nicht einsatzfähig war, kam somit zu einem unverhofften Comeback. Auf einer Position, die er letztmals vor rund fünf Jahren in Laufenburg spielte. «Ein Einsatz war keineswegs geplant», sagte Trainer Dustin Reid, «doch wir mussten das Risiko auf uns nehmen. Wir hatten ja keine andere Wahl.» Nadig stellte auch als Passeur seine Fähigkeiten unter Beweis, konnte allerdings aufgrund des nicht hundertprozentig abgeschlossenen Heilungsprozesses und der «leichten Schmerzen» verständlicherweise nicht ans Limit gehen.
Dass man unter diesen Umständen «nicht gewinnen kann», wie Reid hinterher anmerkte, wurde bald offensichtlich. Verlief der zweite Satz bis zu Perrets Missgeschick noch ausgeglichen, zog Aufsteiger Ecublens in der Folge unweigerlich davon. Die 6:0-Führung zu Beginn des dritten Abschnitts bauten die Waadtländer bis maximal zehn Punkte Differenz (19:9) aus, auch im vierten und letzten Satz lag Kanti Baden schnell mit 0:4 im Rückstand. Dies, obwohl die beiden Aussenangreifer Jason Trepanier und Sebastian Bättig, auf deren Schultern die ganze Angriffsverantwortung lastete, den gegnerischen Block immer wieder düpierten. Vor allem Bättig spielte seine Rolle vorzüglich.
Fakt ist jedoch dies: Die drei verbleibenden Partien gegen Ecublens muss Kanti Baden nun allesamt gewinnen. Und gleichzeitig darauf hoffen, dass die Westschweizer ihrerseits gegen die beiden Spitzenteams aus Appenzell und Lutry-Lavaux nicht punkten. Ansonsten man dasselbe auch tun müsste. «Wir geben mit Sicherheit nicht auf», betont Reid. Im Wissen, dass der Weg zum Ligaerhalt nach dem 1:3 gegen Ecublens ein ganzes Stück mühsamer geworden ist.

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