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23.01.2003

Gesucht: Funktionäre und ein Präsidium

NAB Kanti Badens Nationalliga-A-Team steht mitten in der Planung für die kommende Saison

Aargauer Zeitung

Patrik Schneider

Trotz schwierigem Umfeld ist für Kanti Baden das Schicksal der Handballer des TV Zofingen, der freiwillige Abstieg, kein Thema mehr - sofern die personellen Fragezeichen in der Führungsetage gelöst werden.

Anfang Januar hatte ihn Präsident Reto Huber noch in Erwägung gezogen, den freiwilligen Abstieg des Männerteams aus der Nationalliga A. Zwei der drei Beweggründe, die Huber damals genannt hatte, sind inzwischen entschärft: Das Team hat sich entschlossen, zusammen eine weitere Saison in Angriff zu nehmen, und dank weiterer möglicher Einsparungen müsste man sich im Falle des sportlichen Ligaerhaltes auch bezüglich Finanzen keine übermässigen Sorgen machen. Nicht, dass Kanti Baden plötzlich Geld im Überfluss hätte, im Umgang mit den im Vergleich zu anderen NLA-Teams bescheidenen finanziellen Ressourcen lässt man allerdings Vernunft walten. «Wenn wir wissen, wie viel wir zur Verfügung haben, sehen wir, wie viel wir investieren können», sagt Huber. Auf ein grosses Polster kann der Verein nicht zurückgreifen. Das hat zum einen mit dem sich abzeichnenden Defizit in der laufenden Saison zu tun, zum anderen mit dem Umstand, «dass wir in den vergangenen Jahren unser Eigenkapital nicht aufstocken konnten, da unsere Teams ‹zu gut› gespielt haben und ‹zu oft› aufgestiegen sind.» Die Solidarität der Spieler mit dem Verein geht aber so weit, dass sie sich dazu bereit erklärt hätten, allenfalls die Reisespesen aus dem eigenen Sack zu berappen, um ihr Hobby auch weiterhin in der Nationalliga A ausüben zu können.

Dort soll auch die sportliche Zukunft des Teams liegen. Im Moment befinde man sich hinsichtlich der Mannschaftsbildung in der Verfestigungsphase, «und die Spieler haben sich eindeutig dafür ausgesprochen, den NLA-Betrieb auf dem Feld sicherstellen zu wollen» .Die Mannschaft «trainiere» gegenwärtig das Siegen, befinde sich auf der Suche nach der Winnermentalität und dem Killerinstinkt. «Unsere Hausaufgabe ist es nun, für die dazu notwendigen Strukturen zu sorgen und die organisatorischen Aufgaben für die nächste Saison zu verteilen», sagt Huber.

Eine Krux, wie sich herausgestellt hat. Für Reto Huber, der sein Präsidentenamt auf Saisonende hin aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellt - «es ist Zeit für jemanden mit neuen Ideen» - hat man bis jetzt keine Nachfolge gefunden. Noch keine konkreten Ergebnisse hat auch die Suche nach «dringend notwendigen» Verstärkungen auf der Funktionärsebene geliefert. «Wir benötigen zusätzliche Power zur Unterstützung unseres NLA-Teams. Leute, die bereit sind, sich für den Fortbestand in der höchsten Liga einzusetzen.» Ehrenamtlich, versteht sich. Dass die Steine auf dem Weg dorthin ungemein gross sein können, hat das Beispiel Croatia Zurzach in den letzten Jahren ausreichend bewiesen.

Eine komplette Führungscrew ist allerdings laut Huber nebst dem Ligaerhalt Bedingung für eine vierte NLA-Saison. Deshalb könne er zum jetzigen Zeitpunkt die angekündigten Konsequenzen nicht definitiv ad acta legen. Den Entscheid, welchen Weg man einschlage, dürfte die Vereinsleitung Ende Februar treffen.

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