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15.12.2002

Vermeidbare Niederlage

NAB Kanti Baden unterliegt Voleka Ebnat-Kappel knapp mit 2:3

NAB Kanti Baden

Natasa Beric

Im Vier-Punkte-Spiel zwischen NAB Kanti Baden und Ebnat-Kappel mussten sich die Badenerinnen knapp geschlagen geben und verpassten die Chance, sich mit einem Sieg vom Tabellenende zu distanzieren und sich eine gute Ausgangslage für die Abstiegsrunde zu schaffen. Eine bittere Niederlage für die Aargauerinnen, die die Mannschaften am Tabellenende punktemässig näher zusammengerückt hat.

Die Begegnung am Samstag war für beide Mannschaften von enormer Wichtigkeit. Die Toggenburgerinnen lagen mit zwei Punkten am Tabellenende und hätten mit einer Niederlage den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze kaum mehr geschafft, die Baderinnen hätten sich mit einem Sieg nicht nur gegenüber Ebnat-Kappel, sondern auch gegenüber Wattwil Luft verschaffen und etwas gelassener der Abstiegsrunde entgegensehen können.

Der Spielverlauf war symptomatisch für diese Art von Kräftmessen und bot den Zuschauern ein überaus abwechslungsreiches Programm. Die Badenerinnen begannen stark und dominierten den ersten Satz bis zum Stand von 21:18 problemlos. Wie leider schon so oft passte dann plötzlich nichts mehr zusammen. Eine Folge von Eigenfehlern liess die Selbstsicherheit schwinden, und die Toggenburgerinnen nutzten diese Unsicherheiten zum Satzgewinn. Im zweiten Satz ein umgekehrtes Bild. Die Badenerinnen lagen stets zwei, drei Punkte im Rückstand, schafften aber zum Satzende mit einer Steigerung vor allem in der Feldverteidigung den Anschluss und den Satzgewinn.

Nach der 10-minütigen Pause fanden sich die Gäste überhaupt nicht zurecht. Der ungewohnte Unterbruch nach zwei Sätzen zeigte Wirkung. Unruhig, zuweilen hektisch und desorganisiert präsentierte sich das Spiel der Badenerinnen. Auch mit Auswechslungen vermochte Coach René Konrad in diesem Satz keine Wendung herbeizuführen. Das Resultat: klarer Satzverlust und ein 2:1-Satzrückstand.

Auch wenn die einzelnen Spielerinnen in dieser Begegnung nicht an ihr gewohntes Leistungsniveau herankamen, war das Team gewillt, mit Einsatz und kämpferischem Engagement das Spiel noch zu drehen und sich nicht in die Niederlage zu fügen. Der vierte Satz zeigte dies deutlich. Bessere Block- und Verteidigungsarbeit verhalfen den Gästen zu einem schnellen Satzgewinn. Wieder einmal sollte die Entscheidung im Tie-Break fallen. Die Badenerinnen knüpften an ihr Spiel vom vierten Satz an und lagen in der Kurzentscheidung stets in Führung. Beim Stand von 8:11 schien Ebnat-Coach Fink seine Spielerinnen den Ernst der Lage nochmals zu verdeutlichen. Ob die Worte ihre Wirkung zeigten oder aber die Badenerinnen sich von zwei, drei Punkten in Folge zu sehr aus dem Konzept bringen liessen bleibt fraglich. Auch mit dem Ausgleich zum 13:13 hatten die Badenerinnen noch immer die gleichen Chancen als Siegerinnen vom Feld zu gehen, nur nahmen die Toggenburgerinnen den Schwung der letzten Punkte mit, liessen sich vom Publikum tragen und entschieden das Tie-Break mit 15:13 zu ihren Gunsten.

Die Badenerinnen konnten nach Spielschluss die Enttäuschung über die eigene Leistung und das Resultat nicht verbergen. Man hat die Chance verpasst, den Abstand zum Abstiegsplatz zu vergrössern und muss nun die Zeit bis zum Beginn der Abstiegsrunde nutzen, in den verbleibenden Trainings und Spielen das Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Bestimmt wird auch die kurze Festtagspause ein willkommener Unterbruch sein.

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