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02.12.2002

Doppelwochenende ohne Erfolg

NAB Kanti Baden verliert sowohl in der Meisterschaft als auch im CH-Cup

NAB Kanti Baden

Natasa Beric

Nach dem Sieg gegen Wattwil eine Woche zuvor hatten die Badenerinnen ihre Pflichtaufgabe erfüllt und konnten sich etwas vom Tabellenende distanzieren. Gegen den Gast aus Zürich wollte man den Vorrundensieg wiederholen und weiter in Richtung Mittelfeld vordringen.

Mit dem Erfolg gegen die Toggenburgerinnen im Rücken und wieder im Vollbestand starteten die Frauen von NAB Kanti Baden zuversichtlich in diese an Spannung vielversprechende Begegnung gegen die Zürcherinnen. Trotz Rückenproblemen waren Monika Sekolec und Simone Kuhn an diesem Wochenende wieder einsatzbereit. Das Hinspiel in Zürich war eine äusserst knappe Angelegenheit, die die Badenerinnen nach einem 0:2-Satzrückstand im einem nervenaufreibenden Tie-Break-Krimi mit 23:21 zu ihren Gunsten entscheiden konnten.

So wie die Vorzeichen dieses Spiels auf eine ausgeglichene Begegnung deuten liessen, gestaltete sich auch der erste Satz. Die Einheimischen konnten sich mit einigen Punkten absetzen und lagen bis zum 21:20 stets in Führung. Fehlenentscheidungen der Schiedsrichter brachten viel Unruhe ins Badener Spiel; Nervosität, Ärger und Unkonzentriertheiten in den entscheidenden Momenten zu Satzende brachten den Satz zum kippen. Wie das Ende des ersten Satzes präsentierte sich auch die Fortsetzung des Spiels. Der Faden schien gerissen, nichts lief rund im Spielaufbau. Zu sehr haderte man mit den Fehlentscheidungen seitens der Unpateiischen und die Konzentration auf die wesentlichen Aufgaben im Spiel ging verloren. Dies führte vor allem zu Schwächen in der Serviceannahme, zu Eigenfehlern und Missverständnissen, die einen Spielfluss verhinderten.

Eindringliche Worte von Coach Dustin Reid in der Satzpause und der Fokus auf die eigenen Stärken liessen die Badenerinnen wie verwandelt in den dritten Satz gehen. Mit der Erinnernung aus dem Hinspiel und dem Bewusstsein der eigenen Möglichkeiten erspielten sie sich einen Vier-Punkte-Vorsprung, der den Zürcher Coach beim Stand von 14:18 zu einem Time Out zwang. Danach holten die Gäste Punkt für Punkt auf. Eine Ellbogenverletzung von Dunja Wiegand in dieser heiklen Spielphase hemmte das Badener Spiel und gab den Zürcherinnen die Gelegenheit, diesen Satz unverhofft zu gewinnen und den Sieg nach Hause zu tragen. Unnötig gab man den schon fast sicher geglaubten Satzgewinn aus den Händen und muss für die kommenden Spiele vermehrt die Konzentration in den Schlussphasen der Sätze aufrechterhalten, damit Siege auch gegen stärker eingestufte Mannschaften möglich werden.

Nach der Niederlage am Samstag gegen Zürich traten die Badenerinnen in der 6. Runde des Schweizer Cups gegen das NLB-Ostgruppen-Team aus Neuchâtel an. Mangels Spielberechtigung der beiden Juniorinnen Nina Grütter und Bettina Klossner im Cup und dem verletzungsbedingten Ausfall von Dunja Wiegand traten die Einheimischen einmal mehr mit einem reduzierten Kader an, was Coach René Konrad wenig Möglichkeiten von der Auswechselbank bot.

Nichtsdestotrotz waren die Frauen von NAB Kanti Baden bereit, nach der Niederlage wieder ein Erfolgserlebnis zu realisieren. Mit einem sehr guten ersten Satz zeigten sie, dass sie auch unter widrigen Umständen in der Lage sind ein effizientes und variables Spiel aufzuziehen. Mit viel Druck am Service und schnellem Spiel über die Mittelpositionen konnte man die Neuenburgerinnen stark in Bedrängnis bringen. Auch der Beginn des zweiten Satzes zeigte kein verändertes Bild. Sehr gute Blockaktionen von Simone Kuhn liessen die Gegnerinnen immer wieder scheitern und die Einheimischen schnell 7:1 in Führung gehen. Die harten Angriffe der über 190-grossen Amerikanerin De Soto auf Westschweizer Seite, auf die sich das komplette Spiel der Neuenburgerinnen ausrichtete, hinterliessen bei den Badenerinnen deutliche Spuren. Etwas aus dem Tritt geraten, liess man die Gegnerinnen wieder herankommen. Den zweiten und noch deutlicher den dritten Satz konnten die Neuenburgerinnen für sich entscheiden. Ein Aufbäumen war danach zu spüren. In der Verteidigung hielt man immer wieder Bälle im Spiel, die durch starke Angriffe am Netz zu Punkten verwandelt werden konnten. Immer wieder waren die Badenerinnen in dieser Spielphase über die Aussenpositionen mit Monika Sekolec, Karin Marchetti und Martina Hauser erfolgreich, die den grossen Block geschickt umgingen.

Das Tie-Break sollte schliesslich die Entscheidung über das Weiterkommen im Schweizer Cup bringen. Ausgeglichen, mit langen, umkämpften Ballwechseln bot die Kurzentscheidung viel Spannung. Das nötige Wettkampfglück war aber nicht auf Badener Seite. Hauchdünn musste man sich in diesem Spiel geschlagen geben und verabschiedete sich damit aus dem Schweizer Cup. Den Badenerinnen bleibt nun die Doppelbelastung erspart, die für die angeschlagenen Spielerinnen ohnehin nicht förderlich ist. Die volle Konzentration gilt nun der Meisterschaft, in der man am kommenden Sonntag den NLA-Absteiger aus Glarus zu Gast in der Kantihalle empfängt.

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