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25.11.2002

Zwei Matchbälle gegen den Leader vergeben

Baden unterliegt Amriswil denkbar knapp mit 2:3

Aargauer Zeitung

Andreas Fretz

Die Enttäuschung war riesengross, der Lärmpegel in der Halle senkte sich innerhalb weniger Sekunden gegen null. Zwei Matchbälle hatte Schlusslicht NAB Kanti Baden gegen den Leader aus Amriswil vergeben. Die Überraschung blieb aus, der Favorit setzte sich im Tiebreak des letzten Satzes in Extremis mit 16:14 durch.

Selbst Martin Berger, ehemals bei Kanti Baden tätig, war der Ansicht, dass die Aargauer den Sieg verdient hätten. «Ich sage dies nicht nur aus Sympathie oder Mitleid, sondern weil ich es wirklich so meine. Baden spielte attraktives Volleyball mit viel Einsatz und Herz.» Nachdem sich der Amriswiler Captain beim Einspielen verletzt hatte, musste er tatenlos zusehen, wie sein Team einen sicher geglaubten Vorsprung beinahe noch aus den Händen gab. Aber eben nur beinahe. Die beiden ersten Sätze dominierten die Amriswiler fast nach Belieben, auch wenn Baden jeweils zu Beginn die Führung übernehmen konnte. Mit 25:17 und 25:20 gewannen die Thurgauer die Startsätze.

Während des dritten Satzes stellte ein mitgereister Amriswil-Fan mit Erstaunen fest: «Die wehren sich aber tapfer.» Recht hatte er damit. Ab Mitte des dritten Satzes spielten sich die Gastgeber in einen regelrechten Lauf. Baden schwebte in einem kollektiven Rausch über das Spielfeld. Die Selbstverständlichkeit des Leaders war wie weggeblasen. «Die ersten beiden Sätze spielten wir ganz gut, danach aber liessen wir zu sehr nach», sagte Berger, der aber nicht wegdiskutieren wollte, dass sich Baden enorm steigerte. Ein Grossteil der Amriswiler Angriffe scheiterte an Badens hervorragender Blockarbeit. Besonders Patrick Nadig tat sich hervor. Und auch im Angriff gelang fast alles. Jason Trepanier, Marcel Tomic und Einwechselspieler Thomas Tschupp verwandelten die Zuspiele von Passeur Didier Perret mit traumwandlerischer Sicherheit. Es stellte sich nur die Frage, wie lange dieses Hoch anhalten würde.
Es hielt noch eine ganze Weile. Den dritten Satz gewann Baden mit 27:25, den vierten gar mit 25:20. Die Entscheidung musste im Tiebreak fallen. Und Badens Spielrausch fand auch da seine Fortsetzung. Die Aargauer führten mit 10:7, liessen sich beim Stand von 11:10 aber von einem strittigen Schiedsrichterentscheid leicht aus der Ruhe bringen. Nichtsdestotrotz erkämpfte sich Baden das 14:12 und damit zwei Matchbälle. Der Leader konnte diese jedoch abwehren und verwertete seinerseits den zweiten Matchball zum 16:14.

«Das ist einfach schade, die Enttäuschung ist gross», sagte Badens Nadig, «beim Stand von 14:12 müssten wir eigentlich gewinnen.» Die Ernüchterung nach dem vorübergehenden Rausch war allen ins Gesicht geschrieben. Noch nie hat Baden gegen den Tabellenleader gewinnen können. So nahe davor noch zu scheitern, das schmerzt. «Nach dem 0:2-Satzrückstand haben wohl die meisten mit einem klaren 3:0 für Amriswil gerechnet. Dann ging aber ein Ruck durch die Mannschaft, und wir haben gezeigt, was wir können.» Nun bleibt nichts anderes übrig, als dies ein anderes Mal zu demonstrieren und dann die Punkte mitzunehmen.

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