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11.03.2010

«Ich achte darauf, dass der Karren läuft»

Aargauer Zeitung

Melanie Borter

Es gibt unzählige Vereine in und um Baden, vom Pilzverein über den Quartierverein bis hin zum Sportverein, und alle haben sie etwas gemeinsam: Sie werden durch engagierte Menschen getragen. Rolf Iten ist einer dieser Menschen, er ist seit bald 36 Jahren im Volleyballclub Kanti Baden, seit sieben Jahren präsidiert er diesen.

«Eigentlich habe ich Fussball gespielt. Dann musste ich in der Kantonsschule in ein Volleyballlager und seit damals spiele ich Volleyball. Das Ballgefühl, das ich beim Fussballspielen gelernt habe, und meine Länge waren wohl ausschlaggebend, dass ich bei diesem Sport hängen geblieben bin», sagt der gross gewachsene Mann, schmunzelt und fügt an: «Ich dachte damals, Volleyball sei kein Sport, den man wirklich ernsthaft betreiben könne.»
Nun spielt Rolf Iten seit 35 ½ Jahren Volleyball und immer in demselben Club. «Ich hatte keinen Grund, jemals den Club zu wechseln, wir haben uns damals als Team weiterentwickelt und konnten uns von einer schlechten 1.-Liga-Mannschaft zu einer guten NLB-Mannschaft steigern.» Der VBC Kanti Baden war damals, 1975, um einiges kleiner. Es gab je zwei Teams bei den Herren und bei den Damen. «Wenn ich mit heute vergleiche, dann fällt mir auf, dass das Herren-1-Team damals viel autonomer war. Der Vorstand wusste oft nicht, was das Team tat. Viele von den damaligen Teamkollegen sind heute noch meine Freunde und einige spielen auch heute noch mit mir in der Mixed-Mannschaft.»

Eine Zeit lang war das Clubleben für Rolf Iten nicht mehr so zentral. Selbst habe er zwar immer Volleyball gespielt, aber die Spiele der anderen Mannschaften habe er nicht mehr so oft gesehen. «Dann war ich wieder einmal an einem Sonntag in den Turnhallen der Kantonsschule, weil meine Söhne damals bei den ‹Minis› spielten. Ich war beeindruckt, wie viele Teams da waren.»
Das war vor acht Jahren, im Club wurde schon seit Längerem ein neuer Präsident gesucht. Für Rolf Iten war klar, der VBC Kanti Baden, der mittlerweile 160 aktive Mitglieder umfasste, musste erhalten bleiben. So übernahm er das Amt des Präsidenten. Rolf Iten hält aber fest: «Ich fühle mich nicht a priori zum Präsidenten berufen, wenn jemand kommt, mit viel Energie, dann stehe ich dieser Person nicht im Weg.»
Eine Zeit lang habe er versucht, die Volleyballclubs der näheren Region zusammenzuführen, das sei aber gescheitert. «Heute achte ich einfach darauf, dass der Karren läuft.»
So wie er die Rolle des Präsidenten interpretiere, sei dieses Amt nicht so zeitintensiv, meint Rolf Iten bescheiden. «Im Durchschnitt habe ich 2 Sitzungen pro Monat. Ich schätze etwa 2 bis 3 Stunden pro Woche wende ich für den Volleyballclub auf.» Wenn nicht gerade ein aussergewöhnliches Engagement wie zum Beispiel im Rahmen der Badenfahrt anstehe.

Das Engagement der anderen, seien dies die Vorstandsmitglieder - allesamt Frauen - aber auch jenes seines eigenen Sohnes, motiviere ihn. Dass sich auch solche, die selbst nicht Volleyball spielen, für den Club einsetzten, sei beeindruckend. Gemeint sind die Sponsoren, ohne die ein Spielbetrieb nicht stattfinden könnte. «Unser Sponsor BW-Küchen, Stetten, ist seit 1981 dabei und hat uns in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sogar zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt.» Das motiviert den Präsidenten, auch weiterhin Zeit und Energie für den Club zu investieren.

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