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14.12.2009

Damen 1. Liga, 11. Runde

VBC Kanti Baden — Appenzeller Bären 1:3 (17:25,25:19,24:26,21:25)

VBC Appenzeller Bären

Die Appenzellerinnen sichern sich mit einem hart umkämpften Sieg gegen Kanti Baden den zweiten Zwischenrang. Trotz neuer Aufstellung und ohne Trainer gelang es den Bärinnen zwei Punkte aus dem Aargau mit nach Hause zu nehmen.

Der Start ins Spiel gelang den Appenzellerinnen perfekt. Nach einer Serviceserie des Captains lagen sie bereits 5:0 in Führung. Doch auf diesem Polster konnten sie sich nicht ausruhen. Kanti Baden kam dank guten Angriffen und Aufschlägen immer wieder an die Bärinnen heran. Besonders Badens Diagonalangreiferin machte Appenzell zu Beginn das Leben schwer. Dank einer konstanten Mannschaftsleistung und guten Anspielen brachte die Gäste den Satz mit 25:17 nach Hause.
Im zweiten Satz wendete sich das Blatt schlagartig. Appenzell verpasste den Start, brachte die Abnahmen nicht sauber nach vorne und scheiterte nach und nach am guten Badener Block. Beim Stand von 0:8 hatten die Appenzellerinnen bereits beide Timeouts aufgebraucht. Die Aufholjagd brachte Appenzell zeitweise bis auf vier Punkte an Kanti Baden heran, schlussendlich verhinderten Eigenfehler und Missverständnisse den Satzgewinn. Kanti glich mit dem 25:19 zum 1:1 aus.

Spiel auf Messers Schneide

Anfang des dritten Satzes hatte sich Appenzell wieder gefangen. Starke Aufschläge und Verteidigungen führten dazu, dass Baden beim Stand von 4:11 sein erstes Timeout brauchte. Diese Auszeit verfehlte seine Wirkung nicht. Baden holte kontinuierlich auf. Die Aargauerinnen kamen gefährlich nahe, sodass die Appenzellerinnen ein Timeout einsetzen mussten. Diese Massnahme blieb wirkungslos, die Heimmannschaft setzte seinen Überflug fort und übernahm die Führung. Die Gäste setzten die zweite Auszeit ein. Nun war das Spiel an Spannung kaum mehr zu überbieten. Mal lag Baden und dann wieder Appenzell vorne. Zu guter Letzt behielten die Ostschweizerinnen mit 26:24 das glücklichere Ende für sich.
Nach der Pause zeigten beide Mannschaften, weshalb sie in der Tabelle im vorderen Drittel zu finden sind. Unendlich lange Spielzüge mit ausserordentlichen Verteidigungen auf beiden Seiten prägten den vierten Satz. Beim Stand vom 21:21 kam die Diagonalspielerin von Appenzell an den Service und leitete den Schlussspurt ein. Die starken Anspiele verhinderten einen sauberen Spielaufbau des Gegners, Appenzell zog davon und gewann den Satz überglücklich mit 25:21 und somit das Spiel mit 3:1 Sätzen.

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