Unsere Sponsoren

  • DECTRIS
  • Raiffeisen
  • Maler Wind
  • Schweizerische Mobiliar
  • Kantonsspital Baden AG
  • Regionalwerke AG Baden
  • Eglin Elektro AG
  • Metzgerei Müller
  • Ops One AG
  • Schmäh Offset & Repro AG
  • Swisslos-Sportfonds Aargau
  • Grieder Sport

Vielen Dank!

Weitere Informationen zu unseren Sponsoren finden Sie auf der Partnerseite.

Partner
VBC Kanti Baden
HomeTeamsVereinPartnerSponsoringGalleryLogin
StrukturenLeitbildVolleyschuleLageplanDownloadsArchiv
PressPress
Druckversion

29.04.2009

Kanti Badens Traum ist geplatzt

Die Aargauer Volleyballer zeigten im letzten Playoffspiel Kampfgeist, doch der Sieg blieb aus

Aargauer Zeitung

Aline Toch

Kanti Baden verliert den Showdown gegen Zürich. Nun müssen die Aargauer Volleyballer ein Jahr mehr in der 1. Liga spielen.

Das Spiel hatte alles, was man von einem Volleyballmatch erwarten darf, spannende Ball-wechsel, enge Spielstände, clevere Spielzüge. Kurz: Es wäre ein perfekter Volleyballabend geworden. Doch das Wichtigste blieb den vielen Badener Fans verwehrt, der Jubel über den Wiederaufstieg in die NLB. Am Schluss konnten die aus dem Kanton Zürich angereisten Fans den Sieg feiern. Den Aargauern blieb nach der 1:3-Niederlage nur der Trost, dass Kanti Baden niveaumässig wenig von Zürich trennt.

Dabei hatte es anfangs für die Aargauer noch so gut ausgesehen. Sie spielten konzentriert und selbstsicher, die Mannschaft wollte den Sieg. Den ersten Satz brachten die Männer von Trainer Rakesh Padiyath zügig ins Trockene. «Was wir im ersten Satz zeigten, war sehr gut», beurteilte er die Spielweise seines Teams. Doch leider konnte an die gute Leistung aus dem ersten Satz nicht angeknüpft werden. Zürich kam im zweiten Satz immer besser ins Spiel und holte sich den Satzsieg auch dank cleveren Services. Die Aargauer hatten vor Spielbeginn schon gewusst, dass es schwierig sein würde, Zürich zu stoppen, wenn sie den Anschluss schaffen sollten. Und genau so war es dann auch. Je länger die Partie dauerte, desto besser spielten die Zürcher auf. Trotzdem führten die Aargauer im dritten Satz, es sah ganz so aus, als könnten sie den Spielverlauf drehen, doch dann geschah Überraschendes. «Leider konnten wir den Vorsprung nicht verteidigen. Nach dem Satzausgleich wussten wir nicht weiter», analysierte Padiyath. Seinen Spielern fehlte die passende Antwort auf die gute Verteidigungsarbeit der Zürcher.

Rote Karte im falschen Moment

Viel zu reden gab auch der Schiedsrichter, der die Partie nicht unter Kontrolle hatte und viele Fehlentscheide zu verantworten hatte. Dies fanden nicht nur die Verlierer aus Baden, auch die Fans beider Lager bemängelten die Leistung des Unparteiischen. Den Schiedsrichter als Grund für eine Niederlage vorzuschieben, ist meist eine Ausrede, in diesem Fall aber hat si-cher auch er dazu beigetragen, dass die Konzentration von Baden nachliess. Captain René Konrad beklagte sich mehrmals über Fehlentscheide, letztlich einmal zu viel. Der Schieds-richter zückte zuerst Gelb und als Konrad reklamierte, verwies ihn der Schiedsrichter kurzer-hand des Feldes. Mit Fingerspitzengefühl hatte das nun wahrlich nichts zu tun. Kopfschüt-telnd verliess Konrad das Feld, und auch Padiyath fand diese Entscheidung ungerecht. «In einem solchen Moment darf man als Schiedsrichter doch nicht den Hammer rausnehmen.» Der Platzverweis brachte zusätzlich Unruhe in die Mannschaft, die bereits mit dem Rücken zur Wand stand. Immer mehr machte sich nun die Absenz des routinierten Roger Cuennet bemerkbar. Dieser konnte wegen Rückenproblemen nicht mittun und musste von der Seitenli-nie aus zusehen, wie seine Teamkollegen trotz grossem Kampfgeist untergingen.
Die Enttäuschung über den verpassten Wiederaufstieg in die NLB war den Badenern deutlich anzusehen. Trotzdem dürfen sie auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. «Diese Saison war absolut cool, gefehlt hat letztlich nur das Tüpfelchen auf dem i», sagte Padiyath. Ein weiteres Jahr in der ersten Liga könnte sich für die jungen Kanti-Baden-Spieler aber letztlich sogar als Vorteil erweisen: «So können sie von den routinierten Spielern lernen und Schritt für Schritt in ihre Fussstapfen treten», erklärte Padiyath.

Copyright © 2015 VBC Kanti Baden - Alle Rechte vorbehalten.