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28.10.2008

Neustart nach 100 Minuten

Kanti Baden gewinnt gegen Safenwil-Kölliken im fünften Satz

Aargauer Zeitung

Marie-Christine Andres

Die Ausgangslage vor dem Erstliga-Derby Safenwil-Kölliken gegen Kanti Baden war verdächtig ausgeglichen. Kein Wunder, gerieten die Nerven bei Spielerinnen und Zuschauern ins Flattern.

In der Turnhalle des Oberstufenschulhauses Safenwil hüpft ein kleines Mädchen am Spielfeldrand auf und ab. «Darf ich dem Götti jetzt Hoi sagen?» › «Wart noch ein wenig, der Götti muss sich gerade fest konzentrieren», sagt eine Frau und zieht das Mädchen zurück auf die Sitzbank. An der gegenüberliegenden Seitenlinie steht Harald Gloor. Auf dem Bänkli hält ihn längst nichts mehr. Denn Gloor ist nicht nur Götti des herzigen kleinen Mädchens, sondern auch Trainer der 1.-Liga-Volleyballerinnen von Safenwil-Kölliken. Im Heimspiel gegen Kanti Baden, dem Aargauer Derby zwischen dem Dritt- und Viertplatzierten, steht es nach hundert Minuten wieder unentschieden. Den ersten Satz hat Safenwil-Kölliken für sich entschieden, ohne ein einziges Mal die Führung abzugeben. Auch im zweiten hatte das Heimteam nach kurzem Durchhänger die Nase vorn. Der dritte Satz war ausgeglichener, kippte aber schliesslich zugunsten von Kanti Baden. Und den vierten Satz hat Gloors Team soeben mit 23:25 verloren.

Erster Ernstkampf für Safenwil

Aus einer 2:0-Führung für Safenwil-Kölliken ist ein 2:2 geworden, und jetzt, im fünften Satz, im Tiebreak, wird sich entscheiden, welches Team das beste der Region ist. Jetzt wird sich zeigen, wie die jungen Volleyballerinnen von Safenwil unter Druck reagieren. In den zwei vorherigen Spielen gegen die Aufsteiger Luzern und SeeWy hatte der VCSK leichtes Spiel gehabt und zweimal 3:0 gewonnen. «Dies ist der erste ernsthafte Test», sagte Trainer Gloor vor dem Derby gegen Kanti Baden. Von seinem schmalen Kader hatte er gesprochen, das momentan gerade mal zehn einsatzfähige Spielerinnen umfasst. Aber auch vom Heimvorteil, der seinem Team den Kampf um Punkte erleichtern sollte. Zuversichtlich sagte er: «Uns geht es gut. Wir nehmen jeden Punkt, den wir kriegen können.»

Das Erstliga-Team von Kanti Baden verfügt über ein etwas breiteres Kader. Auf die neue Saison sind einige langjährige Teamstützen zurückgekehrt, die in brenzligen Situationen routiniert agieren. Auch Baden hat die ersten zwei Spiele gegen Morbio und SeeWy gewonnen und liegt mit vier Punkten aus zwei Spielen gleich hinter Safenwil-Kölliken auf dem vierten Tabellenplatz. Mit einem Sieg im Derby würden sie auf den zweiten Rang vorrücken, den Trainer Franck Njock langfristig für realistisch hält. Ausbaufähig scheint noch die Pass-Position.

Fast unerträglich ausgeglichen

Ausgeglichen also die Ausgangslage. Ausgeglichen die Bilanz nach vier Sätzen. Längst nicht mehr ausgeglichen dagegen die Zuschauer und Teambetreuer. Zu spannend machen die beiden Teams den fünften, entscheidenden Satz. Die Führung wechselt hin und her. Time-outs auf beiden Seiten verlängern die Qual. Die Fans des Heimteams schwanken zwischen Hoffen und Bangen. Safenwil-Kölliken wehrt beim Stand von 12:14 für Kanti Baden einen Satzball ab. Dann schlagen die Safenwilerinnen einen Service ins Netz und die Zuschauer die Hände über dem Kopf zusammen. Kanti Baden gewinnt. Die Spielerinnen von Safenwil-Kölliken und Trainer Gloor sind schwer enttäuscht. Nur das kleine Mädchen freut sich. Endlich hat der Götti Zeit.

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