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01.01.2006

Zwischen Hoffnung und Ratlosigkeit

NLB-Volleyball Der TV Lunkhofen lässt NAB Kanti Baden im Aargauer Derby keine Chance

Aargauer Zeitung

Andreas Fretz

In einer einseitigen Partie bezwang der Tabellenvierte Lunkhofen das Schlusslicht aus Baden mit 3:0 und unterstrich damit seine Finalrunden-Ambitionen.

„Im Nachhinein“, so fand Stefan Mauch, „ist es eine klare Angelegenheit gewesen.“ Doch Lunkhofens Coach machte kein Geheimnis aus der Gefühlslage vor dem Aargauer-Derby: „Wir hatten viel Respekt.“ Respekt vor dem Schlusslicht, das eine Woche zuvor beim unangefochtenen Leader Münchenbuchsee den ersten Satz gewonnen hatte, sich im zweiten mit 29:31 beugen musste, ehe doch alles den gewohnten Lauf nahm. Respekt aber auch vor der eigenen Situation, die keine Schwächen zulässt, will Lunkhofen die Finalrunde erreichen.

Münchenbuchsee und Andwil-Arnegg sind eine Runde vor Abschluss der Qualifikation durch. Lunkhofen und Amriswil II kämpfen um den letzten zur Teilnahme berechtigenden Platz – am zurückliegenden Wochenende im Fernduell, am kommenden Wochenende im direkten Vergleich.

Vielleicht lag es an der Brisanz der Ausgangslage, dass sich Lunkhofen keine Blösse gab. „Die Aggressivität und der Biss Lunkhofens hätten auch uns gut getan“, fand jedenfalls Badens Coach Ivo Müller. Die Gäste spielten zielstrebig und druckvoll. Wenn die Konzentration nachliess, streute Coach Mauch geschickt Time-Outs ein, die ihre Wirkung selten verfehlten. So geschehen im ersten Satz, nachdem NAB Kanti Baden mit 14:13 erstmals die Führung übernommen hatte. Die Hoffnung des ehemaligen NLA-Vereins währte indes nicht lange: Wenig später sicherte sich Lunkhofen den ersten Durchgang mit 25:20.

Lunkhofen punktete regelmässig über die Aussenpositionen, auf denen die ehemaligen Kanti-Spieler Patrick Nadig und Didier Perret für viel Druck sorgten. Die Blockarbeit verdiente sogar ein Sonderlob des Trainers. Der zweite Durchgang endete schliesslich kurz und schmerzlos mit 25:17 zugunsten Lunkhofens, nachdem ein Angriff über André Blanke zum Erfolg geführt hatte.
Im letzten Satz wiederholte sich das Spielchen aus Durchgang eins: Kanti Baden ging mit 13:12 in Führung, Mauch griff zum Time-Out, Lunkhofen übernahm das Zepter, baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Zähler aus und brachte den Satz mit 25:21 ins Trockene. Captain Perret verwertete den Matchball nach einem Angriff über die linke Seite souverän.


So hoffnungsvoll die Lage in Lunkhofen, so ratlos die Gesichter in Baden. „Probleme in der Abstimmung“ machte Coach Müller aus, „an denen es zu arbeiten gilt.“ Vier Punkte hat Baden in 13 Partien gewonnen. Die Hälfte der Punkte aus der Qualifikation werden in die Abstiegsrunde mitgenommen. „Ein Erfolg gegen Lunkhofen wäre deshalb wichtig gewesen, doch der Gegner war in allen Belangen ein Quäntchen besser, befand Müller.


Der Showdown gegen Amriswil

In Lunkhofen fiebert man dagegen dem Ende der Qualifikation entgegen. Am 8. Januar kommt es auswärts zum grossen Showdown gegen Amriswil II. Und wie so oft dürfte am letzten Spieltag der Taschenrechner eine wichtige Rolle übernehmen. Bei Punktgleichheit gibt der bessere Satzquotient den Ausschlag. Der klare Sieg gegen NAB Kanti Baden könnte demnach ein wichtiger Schritt Richtung Finalrunde gewesen sein.

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