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30.09.2005

Unberechenbar - in vielerlei Hinsicht

NAB Kanti Baden setzt auf eine junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 23,5 Jahren

Aargauer Zeitung

«Wir sind bereit», sagt Trainer Ivo Müller. Ob bereits für ein routiniertes Team wie Amriswil II, wird sich morgen weisen.

Alles hatte verheissungsvoll ausgesehen, als Kanti Baden vor einem Monat kurz davor stand, der jungen Mannschaft mit Dietmar Kramer und Marcel Tomic jene Erfahrung zu verleihen, die für eine sorgenfreie Saison hätte sorgen können. Zugesagt haben beide, spielen wird aber nur der 39-jährige Österreicher. Tomic verzichtete auf eine Rückkehr nach Baden, gab als Hauptgrund die alte Schulterverletzung an. Um die Saison durchstehen zu können, müsste er so viel Krafttrainung absolvieren, dass sich der Aufwand nicht lohne, teilte er Kantis Trainer Ivo Müller mit. «Tomic wäre ein sicherer Wert gewesen», sagt der 42-jährige Sportlehrer, «er hätte einen grossen Teil der Punkte machen sollen. Nun ist diese Last eben auf alle Schultern verteilt.»

Diese Ausgeglichenheit ist es, auf die Müller nun das Gewicht legt. Und die Unberechenbarkeit. Während die jungen Spieler ihre angestammten Positionen behalten, hat Müller für die Routiniers Dietmar Kramer und Anto Stanic verschiedene Varianten ins Auge gefasst. Wenn es die Situation erfordere, werde er auch während des Spiels Rochaden vornehmen. «So ist unser Spiel schwieriger zu lesen.» Müller ist sich bewusst, dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann. «Denn klappt es nicht, ist die Unsicherheit da.»

Weiterhin offen ist, wie eines der jüngsten Passeur-Duos der Liga, Marco Siragna (18) und Marco Heimgartner (20), mit dem Druck umgehen wird, dem es von Beginn an ausgesetzt ist. Einen Fixstarter auf dieser wichtigen Position wird es nicht geben, wer spielt, macht Müller von der Situation abhängig. Klar ist für ihn, dass keiner der beiden eine Partie von A bis Z durchspielen wird. «Ich werde bewusst wechseln, um mich während des Spiels mit ihnen unterhalten und die Leistung kurz analysieren zu können.»

Probleme beim Block

Der Trainer sieht sie «auf ähnlichem Niveau» und attestiert ihnen, «grosse Fortschritte» gemacht zu haben. Was den Angriff betreffe, sei man vorne am Netz bereits recht gut eingespielt, die Schwächen sieht er eher beim Block. Da Siragna (1,83 m) und Heimgartner (1,75 m) nicht die Grössten sind, «müssen wir uns hier noch etwas überlegen».

Amriswil II, eine Mannschaft, «die vorne mitspielen wird und über Routine verfügt», ist für Müller ein echter Gradmesser. Noch morgen Abend gegen 23 Uhr beginnt für die Mannschaft mit der Fahrt Richtung Südfrankreich das einwöchige Trainingslager, das der Trainer dazu nutzen will, «spezielle Situationen zu üben und zu automatisieren». (PAT)

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