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21.10.2002

«Mit dem Kopf nicht bei der Sache»

Kanti Baden unterliegt den Appenzeller Bären klar in drei Sätzen

Aargauer Zeitung

ANDREAS FRETZ

Ein in allen Belangen unterlegenes Baden hatte gegen das Team von Ex-Trainer Lorenz Ursprung nie den Hauch einer Chance.

Er würde gerne mehr in Baden spielen, liess Appenzells Coach Lorenz Ursprung vor dem Spiel verlauten. Nicht etwa, weil sein Team hier den ersten Saisonsieg feiern durfte, davon wusste er zu diesem Zeitpunkt ja noch nichts, sondern weil sein Arbeitsweg von Zürich her angenehm kurz war an diesem Tag. Sonst pendelt Ursprung täglich zwischen Zürich, Magglingen und Appenzell, da kam ihm ein Abstecher an seine alte Wirkungsstätte gelegen. Auch seine Nervosität hielt sich nach eigener Aussage in Grenzen. «Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl und den Eindruck, dass Baden wesentlich nervöser agierte als wir.»

Diesen Befund mochte Badens Coach Dustin Reid bestätigen. «Wir waren heute mit dem Kopf nicht richtig bei der Sache», so sein Fazit nach der deutlichen 0:3-Niederlage. Dabei stimmte ein Blick auf das Matchprogramm durchaus optimistisch: Appenzell war nach drei Spielen noch sieglos, Baden konnte immerhin Aufsteiger Ecublens besiegen. Hinzu kam, dass Appenzells Durchschnittsgrösse mit 1,77 Metern angegeben wurde. Dass diese Information offensichtlich fehlerhaft war, zeigte sich spätestens nach einem genaueren Blick auf Mittelblocker Mac Wilson. Mit 2,06 m kennt er die Netzkante aus der Vogelperspektive.
Doch nicht nur die Blockarbeit war entscheidend. Appenzell war in allen Belangen die bessere Mannschaft, spielte konstant und geriet nur einmal im dritten Satz kurz in Rückstand. Bereits zu Satzbeginn vermochten sich die Ostschweizer jeweils abzusetzen. Baden bekundete viel Mühe mit den Annahmen, was einen präzisen Spielaufbau oder etwaige Überraschungsmomente verunmöglichte. Auch ein vorübergehender Wechsel des Passeurs (Perret für Stotsenberg) in der ersten Hälfte des zweiten Satzes änderte daran nichts. 16, 17 und 19 Punkte vermochte Baden in den drei Durchgängen zu realisieren. Eine kurze und schmerzlose Angelegenheit.
Coach Dustin Reid war sich denn auch der Mängel bewusst, machte Unterschiede im Service, der Annahme und im Angriff aus. Einzig der Einstellung im letzten Satz vermochte er etwas Positives abzugewinnen. Freude herrschte hingegen bei Ursprung, der nach dem ersten Sieg sichtlich erleichtert wirkte. Das Potenzial der Appenzeller ist mit Spielern wie Wilson, Heuscher, Lehman oder Büsser gewiss nicht gering. Da mag es verwundern, dass die ersten drei Spiele verloren gingen.

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