Unsere Sponsoren

  • DECTRIS
  • Raiffeisen
  • Maler Wind
  • Schweizerische Mobiliar
  • Kantonsspital Baden AG
  • Regionalwerke AG Baden
  • Eglin Elektro AG
  • Metzgerei Müller
  • Ops One AG
  • Schmäh Offset & Repro AG
  • Swisslos-Sportfonds Aargau
  • Grieder Sport

Vielen Dank!

Weitere Informationen zu unseren Sponsoren finden Sie auf der Partnerseite.

Partner
VBC Kanti Baden
HomeTeamsVereinPartnerSponsoringGalleryLogin
StrukturenLeitbildVolleyschuleLageplanDownloadsArchiv
PressPress
Druckversion

30.01.2004

«Niemand darf sich zurücklehnen»

Zurzach will nach oben, Kanti Baden nicht nach unten

Aargauer Zeitung

Patrik Schneider

Der dritte Platz in der Abstiegsrunde ist für NAB Kanti Baden gleichbedeutend mit dem Minimalziel. Für Kantonsrivale Croatia Zurzach zählt derweil nur noch eines: Aufstieg in die NLA.

Nach einem Jahr Unterbruch wieder ein Aargauer Vertreter in der höchsten Liga? Gut möglich. Bei Qualifikationssieger Croatia Zurzach redet man nicht mehr um den heissen Brei herum, sondern sagt, wie etwa Trainer Stephan Langenbach, ohne Umschweife: «Wir wollen aufsteigen.» Die sportlichen Weichen sind gestellt, Croatia hat zum ersten Mal die NLB-Qualifikation als Sieger abgeschlossen. Der Start in die Finalrunde, die für alle sechs Teams wieder bei null beginnt, hat bereits wegweisenden Charakter: Voléro, morgen im Tiergarten Croatias Gegner, ist für Langenbach der Hauptkonkurrent im Kampf um den Aufstieg. Drei, vier Kritikpunkte hat der Trainer aus der jüngst erlittenen 1:3-Niederlage in Zürich mitgenommen; jene gilt es nun auszumerzen.

Die Angst, den Auftakt in die entscheidende Phase zu vergeigen, existiert beim 30-jährigen Pianisten nicht. Zu Hause hat die Musik immer gespielt. Sorgen bereitet höchstens die personelle Situation. Der routinierte Aussenangreifer Anto Josipovic ist seit Dezember mit Rückenproblemen ausser Gefecht, auf seiner Position agiert nun Passeur Anto Simic. Libero Hans Suter fehlt derzeit im Training (Militär), im Fall von Anto Stanic komme es sowieso immer einer Lotterie gleich, ob er spiele oder nicht. Der 30-Jährige, der mit Schulterproblemen kämpft, lässt sich seit Jahresbeginn zusammen mit seinen Teamkollegen einmal wöchentlich in der RehaClinic Zurzach behandeln.
Die Partnerschaft auf medizinischer Ebene soll ab nächster Saison ausgebaut werden. Die Lage im Sponsoringbereich ist aber nach wie vor düster. Für diese Saison fehlen Croatia noch «mindestens 10 000 Franken». Alle Bemühungen, einen neuen Hauptsponsor zu finden, blieben erfolglos. Trotz dieser Ungewissheit will man in Zurzach den Schritt in die NLA wagen. In der Hoffnung, als eines der besten acht (oder bald zehn) Teams des Landes für potenzielle Geldgeber attraktiver zu sein.

Badens furioser Start

In Baden ist man vorderhand gezwungen, sich in die andere Richtung zu orientieren, hier hat der Ligaerhalt Priorität. Um diesen ohne Umweg sicherzustellen, bedarf es eines dritten Platzes in der Abstiegsrunde. «Eigentlich sollte mehr drinliegen», glaubt Trainer Adi Probst. «Die Mannschaft ist in Topform, und wir werden furios starten.» Rückhalt findet der Sportlehrer nicht nur in der zufriedenstellenden personellen Situation - einzig Kaspar Burger fällt mit Rückenproblemen noch für rund zwei Wochen aus -, sondern auch in der Statistik. Gegen Buochs, den morgigen Kontrahenten, hat Kanti Baden beide Duelle gewonnen, die anderen drei Teams je einmal bezwungen. «Diesmal darf sich niemand zurücklehnen», prophezeit Probst, «für jeden kann es eng werden.»

Copyright © 2015 VBC Kanti Baden - Alle Rechte vorbehalten.