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07.10.2002

Der Traum von der Tabellenspitze wurde von der Realität eingeholt

Kanti Baden geht in Amriswil sang- und klanglos mit 0:3 unter

Aargauer Zeitung

MICHAEL DÄHLER

Kanti Baden konnte im zweiten Saisonspiel nicht an die Leistung vom Saisonauftakt anschliessen und verlor gegen das überzeugend aufspielende Amriswil in nur 60 Minuten mit 0:3.

Eigentlich war die Ausgangslage für eine Reise an den Bodensee ganz gut. Man hatte den Saison-auftakt, mit der um den Trainer Reid neu formierten Mannschaft am letzten Wochenende in der Kanti-Halle gegen den Aufsteiger Ecublens mit 3:1 gewonnen. Dabei zeigte das Limmattaler Team eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung. Man wusste natürlich von dem ungemein grösseren Brocken, welcher im Thurgauerland wartete, und um deren Stärke in Service und Angriff. Auch Trainer Dustin Reid wagte die Prognose, dass das Spiel im Service und der Annahme entschieden werde. Dennoch träumte Baden von einem ähnlichen Saisonauftakt wie im letzten Jahr. Wobei man den damaligen Aufsteiger Münchenbuchsee im ersten, den heutigen Gegner Amriswil im zweiten und Lutry Lavaux im dritten Spiel bezwingen und sich für ein paar Tage an der Spitze der Rangliste sonnen konnte. Damals gab es in Amriswil einen 3:2- Erfolg, welcher bestimmt bei der diesjährigen Mannschaft noch sehr gut in Erinnerung gewesen war. Neben dem neuen Trainer Novotny standen die gleichen Spieler wie letztes Jahr auf dem Spielfeld.

Und diese Spieler wollten den letztjährigen Fauxpas unter keinen Umständen wiederholen. Deshalb starteten sie höchst konzentriert in die Begegnung. Baden lief im gesamten ersten Satz einem 2-Punkte-Rückstand hinterher. Gegen Ende des Satzes glaubte man wohl kaum an einen Erfolg und so endete dieser mit 25:16.
Auch im 2. Satz blieb die Reaktion der Gäste aus. Die Thurgauer, welche sich an schönen Gewinnbällen erfreuten, entschieden diesen mit 25:18 für sich. Die Badener Mannschaft schien das Glück nicht für sich gebucht zu haben. Immer wieder unterliefen ihnen kleine Fehler - auch im 3. Satz - die einen Punktegleichstand wieder in einen Rückstand verwandelten. Keiner vermochte seine Mitspieler aus dem Tief zu reissen und analog zu Satz eins und zwei konnten die Aargauer ab dem 16. Punkt nichts mehr zum Spielgeschehen beitragen. So verwertete der junge Passeur Bär beim Spielstand von 24:17 seinen Sprungservice zu Satz- und Matchgewinn.
Zu keinem Zeitpunkt war der Sieg der Amriswiler gefährdet. Den Badenern fehlte es an Spielwitz und Überraschungseffekten. Obwohl man drei Viertel der Satzdauer mitspielen konnte, entschieden die kompakt und souverän aufspielenden Amriswiler mit starken Services und platzierten Angriffen jeden Satz überzeugend zu ihren Gunsten. Weder im Block noch in der Annahme konnte man dem Gegner ebenbürtig sein. Darunter litt die Spielverteilung wie auch die Verteidigung. Um ein gutes Abschneiden in der Meisterschaft zu erreichen, muss Kanti Baden wohl oder übel nochmals über die Bücher gehen.

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