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17.02.2015

Damen U23: Unter den Top 8 der Schweiz!

Die Juniorinnen U23 können auf eine erfolgreiche nationale Saison zurückschauen. Am Samstag qualifizierten sie sich mit zwei 2:1 (15:10)-Siegen gegen den VBC Visp und VBC Züri Unterland für die Viertelfinals mit den besten acht Juniorinnenteams des Landes. Eine tolle Leistung!

Vom letztjährigen Team, dass sich souverän als Gruppensieger für die SM qualifiziert hatte (um dann von fast unglaublichem Verletzungspech gestoppt zu wurden), war nicht mehr viel übrig. Weg sind Laura, Rahel, Alina, Nadine, Paula. Doch die Vergangenheit ist die Vergangenheit, neue Stars standen in den Startlöchern: Angeführt von Captain Kim Graf und Neuzugang Simone Raaflaub, stand ein an den letzten Runden und in der NLB gut eingespieltes Team mit Centers Sina Reimann und Melanie Hasler, Pass Rahel Staubli und Libera Salina Brem bereit. Für Druck von der Bank sorgten Sarah Egger, Bianca Wahrenberger und Lea Hübel, während das Special Team Noemi Christen und Leana Mohr für Extra-Punkte am Service sorgte. Gecoacht wurde das Team von Moritz Fischer und Renzo Iten. An der erfolgreichen Quali hatten auch Josefin Kaufmann, Alex Meier, Sarah Klein und Tina Mauthe mitgeholfen.

Am Samstag entscheidet sich an der U23 SM, wer in den Viertelfinal einzieht und um Rang 1 – 8 spielt, und wer ausscheidet und am Sonntag um Rang 9-12 spielt. Ziel des Tages war damit klar die Qualifikation für den Viertelfinal. Der Weg dorthin führt entweder über den Gruppensieg oder einen Sieg im Quervergleich zwischen Platz 2 und 3. Den ersten Gruppenplatz beanspruchte in unserer Gruppe Titelverteidiger Cheseaux für sich und daran war kaum zu rütteln. So ging das erste Spiel 19-25 und 17-25 verloren. Cheseaux spielte noch nicht in Topform, doch Kanti verteilte zu viele Geschenke, als dass es spannend hätte werden können. Im zweiten Spiel ging es dann gegen ein Team in Reichweite, den VBC Visp aus der 1. Liga. Schnell gelang es, das Kanti auszeichnende variable Spiel mit viel Druck über die Mitte aufzuziehen, um damit den Weg für die Angreiferinnen Kim, Tabea und Simone frei zu machen. Dies gelang im ersten Satz mit starken Abnahmen besser (25-20) als im zweiten (19-25). Vor dem Tie-Break dachte der Staff kurz darüber nach, nochmals die Aufstellung zu wechseln, um die starken Aussenangriffe der Walliserinnen besser in den Griff zu kommen, und auf der eigenen Seite die gross aufspielende Tabea besser in Szene zu setzen. Man liess das dann aber doch sein und verliess sich auf die eigenen Stärken und das immer besser sitzende System, das Resultat (15-10) bestätigte diese Entscheidung. Platz 2 in der Gruppe war gesichert,
Der Gegner im Quervergleich hiess VBC Züri Unterland mit den bekannten Gesichtern Chabeli Hasler (Melanies Schwester) auf Aussen und Ex-Damen-1-Trainer Milco Bacchini auf der Bank. Chabi war sichtlich heiss auf dieses Spiel, sie punktete unerbittlich über Aussen mit ihren harten Schlägen, der andere Aussen stand ihr in nichts nach, während Kanti viel zu fehlerhaft agierte. Im zweiten Satz wurde die Service- und Blockstrategie angepasst, und Meli gewann langsam aber sicher die Oberhand gegen Chabeli. Am Ende dominierten Simones Angriffe wie erhofft und das ganze Team konnte sich steigern, gewann den zweiten Satz und zog auch im Tie-Break sofort davon: 21-25, 25-22, 15-10 hiess es zum Schluss – Viertelfinale! Das erhoffte Ziel war erreicht, man träumte von einem weiteren Schwesternduell, nun der Künzlers, gegen Sm’Aesch Pfaeffingen. Am Abend dann die Auslosung, und denkbar unglücklich mussten wir als einzige schon um 8:30 spielen und dann erst noch wieder gegen Cheseaux. Das Team zog trotzdem stolz in das Nachtquartier im Bunker ein und feierte Geburtstagskind Tabi.

In aller Herrgottsfrühe ging’s dann zum Spiel gegen Cheseaux. Ausser Kims Schuhen schafften es glücklicherweise alle rechtzeitig. Bei Cheseaux war aber nichts mehr zu merken von den Unsicherheiten vom Vortag, hochkonzentriert, effizient und schlicht brutal am Service überfuhren sie Kanti mit 8-25 und 15-25. Danach ging man Sm’Aesch gegen Düdingen schauen, der Verlierer würde der nächste Gegner werden. Düdingen startete fulminant und führte schnell mit Satz. Wir drückten unseren Ex-Teamkolleginnen Laura und Paula die Daumen und mussten leider auf ein Duell gegen diese verzichten: Laura machte die letzten 4 Punkte im Tie-Break und kam um das gefürchtete Duell gegen Tabeas Monsterblock herum.

Wieder komplett mit allen Schuhen ging es gegen Düdingen. Die enttäuschten Freiburgerinnen liessen ihren Frust an einem wieder zu fehlerhaft spielenden Kantiteam aus: 16-25. Im zweiten Satz wechselte Düdingen ihre beste Angreiferin aus und Kanti schlug sofort zu und ergriff den Lead. Endlich stimmten Service und Abnahmen wieder, und mit tollen Defenseaktionen brachte man Düdingen arg ins Schwitzen. Trotz Rückwechsel bei Düdingen blieb Kanti lange in Front und erst kurz vor Schluss versagten die Nerven, gekrönt von einem Servicefehler bei Satzball. Am Ende setze sich das NLA Team mit 24-26 durch und wir spielten damit um Platz 7 und 8 gegen die aus der Quali bekannten Jurassierinnen von VFM, diese waren trotz Gruppensieg am Vortag im Viertelfinale an Alinas Genf und dann auch noch an NUC gescheitert.
In Erinnerung an den tollen Fight in der letzten Interligarunde stellte Moritz wieder Sarah in der Mitte und Nachwuchsstar Bianca auf Aussen auf. Es entwickelte sich wieder ein tolles Spiel, aber das in Stammformation durchspielende VFM setzte sich im ersten Satz dann doch klar durch. Im zweiten kam mit Leana ein neuer Dia und nicht zuletzt dank Noemis brutaler Viererserviceserie Mitte Satz brachte man auch diesen Gegner arg in Bedrängnis, bevor am Ende zwei mickrige Punkte zugunsten des NLA Klubs entschieden.
Das Team kann stolz sein, nur von NLA Klubs geschlagen worden zu sein und alle direkt hinter sich klassierten Teams (ZuZu, Galina und Visp) auch im Direktduell geschlagen zu haben.

Randnotiz: Unsere Jungs können immerhin von sich sagen, nur vom Schweizermeister und Vizeschweizermeister geschlagen worden zu sein, leider halt schon in der unglaublich harten Aargauer Interquali.

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