Unsere Sponsoren

  • DECTRIS
  • Raiffeisen
  • Maler Wind
  • Schweizerische Mobiliar
  • Kantonsspital Baden AG
  • Regionalwerke AG Baden
  • Eglin Elektro AG
  • Metzgerei Müller
  • Ops One AG
  • Schmäh Offset & Repro AG
  • Swisslos-Sportfonds Aargau
  • Free's
  • JAKO

Vielen Dank!

Weitere Informationen zu unseren Sponsoren finden Sie auf der Partnerseite.

Partner
VBC Kanti Baden
HomeTeamsVereinPartnerSponsoringGalleryShopLogin
StrukturenLeitbildVolleyschuleLageplanDownloadsArchiv
News_entryNews_entry
Druckversion
26.02.2012

Damen 1 - Heimsieg gegen die Bärinnen

Revanche gelungen

Die Sterne standen zu Beginn nicht allzu gut für das Heimteam aus Baden.
Bei einem Testspiel am Freitag verlor man Schlüsselspielerin Albana Lecaj durch eine unglücklichen Zusammenstoss mit einer Spielerin. Die Folge davon war ein kaputter Daumen und somit das Saisonende für die Aussenangreiferin. Mit einem ziemlich dezimierten Kader, bestehend aus 9 Spielerinnen, musste die nicht ganz einfache Aufgabe gegen Appenzell in Angriff genommen werden.
Trotz der schlechten Voraussetzungen war die Motivation so gross wie schon lange nicht mehr und die Spielerinnen wollten beim letzten Heimspiel den Zuschauern unbedingt noch einmal ein Spektakel bieten.

Dass man auch zu motiviert sein kann, zeigte sich schon bald im ersten Satz. Der Wille war da, aber spielerisch konnte die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt nicht überzeugen.
Viele Annahmefehler verunmöglichten einen soliden Spielaufbau auf der Seite der Badnerinnen, während die Appenzeller Bären ohne grosse Gegenwehr ihr Spiel aufziehen konnten. Zu beschäftigt war das Heimteam mit den Problemen auf der eigenen Platzhälfte. Erst gegen Ende des Satzes konnte auch die Mannschaft aus Baden ein paar spektakuläre Punkte verbuchen und somit noch den einen oder anderen Punkt gutmachen. Trotzdem war der erste Satz ein Schlag ins Gesicht und lief so gar nicht nach den Vorstellungen der Badnerinnen.

Logischerweise musste Coach Harald Gloor reagieren und einige Wechsel vornehmen und prompt lief es ausgezeichnet. Die Spielerinnen fanden nun unglaublich schnell ins Spiel und erneut war es ihre unglaubliche Blockstärke, die ihnen Punkt um Punkt einbrachte. Als die Appenzellerinnen zu ihrem ersten Punkt kamen, hatten die Badnerinnen bereits 10 Punkte auf ihrem Konto. Ganze 7 Punkte brachten die Bären in der Folge noch Zustande.
Was für eine Antwort des Heimteams!

Die Gästemannschaft konnte sich von dieser Klatsche aber schnell erholen und der dritte Abschnitt wurde zum Kopf an Kopf Rennen. Die beiden Truppen unterhielten das zahlreich erschienene Publikum Bestens mit spektakulären Angriffen und Verteidigungsaktionen. Der Satz war unheimlich spannend und wieder gelang es Baden, wie schon gegen Züri Unterland, gegen Ende des Satzes noch einmal einen Zacken zuzulegen, dabei einen 20:23 Rückstand aufzuholen und in einen 26:24 Satzgewinn umzuwandeln.

Das Momentum lag nun auf der Seite von Baden. Gewillt, den Sieg einzufahren, starteten die Spielerinnen dann auch in den vierten Abschnitt. Doch nach einer anfänglichen Führung konnten sich die Bärinnen absetzen. Coach Gloor war nun gezwungen zu reagieren, aufgrund seines kleinen Kaders hatte er aber fast keine Möglichkeiten mehr. So kam es, dass er sein System plötzlich änderte und eine zweite Zuspielerin für eine Angreiferin einwechseln liess. Diese Entscheidung überraschte alle, sogar die eigenen Spielerinnen waren ziemlich überrascht. Doch das Risiko zahlte sich aus, die Mannschaft konnte den Gegner auf der Zielgerade noch abfangen und Coach Gloor bewies schon wieder ein goldenes Händchen als er just zum richtigen Zeitpunkt den Rückwechsel veranlassen liess. Der Schluss war dann an Spannung kaum zu überbieten. Baden kam zu den ersten beiden Spielbällen und das Publikum unterstütze das Team lautstark. Trotzdem konnten die Appenzellerinnen die Matchbälle eins und zwei noch abwehren und zugleich den erlösenden Satzball herausspielen. Die junge Badner Mannschaft liess sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und erspielte sich dank clever gespielten Blockouts den dritten Matchball. Ganz nach dem Motto: Aller guten Dinge sind drei, gelang es nun diesen zu verwerten.

Die Freude nach dem Spiel war grenzenlos. Obwohl die Playoffs nicht mehr erreichbar sind, war es eine unglaubliche Genugtuung. Zum einen konnten die Spielerinnen sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren und zum anderen schafften sie es, sich mit einer mehr als würdigen Leistung vom Publikum zu verabschieden. Nächste Woche steht mit dem Auswärtsspiel gegen Einsiedeln das letzte ziemlich bedeutungslose Spiel für die Badnerinnen an. Einzig für die Innerschweizer geht es noch um ziemlich viel, bei einer Niederlage droht ihnen der Gang in die Barage.

Spieltelegramm:

VBC Kanti Baden–Appenzeller Bären 3:1 - Kantonsschule 1 - 60 Zuschauer – SR:Belser/Staedlin.
Satzresultate: 15:25(24’), 25:7(17’), 26:24(30’), 27:25(32).-Total(103). 

Baden: Wick, Schmidlin, Winter, Hasler, Gassmann, Bracher Künzler, Kunz, Kaufmann; Coach: Gloor
Appenzell: Bischof, Brühwiler, Baumgartner, Schnelli, Migge, Haldimann, Kölbener, Fischli; Coach: Messmer
Bemerkungen: Baden ohne Ferhat und Lecaj (verletzt)

Die Spielerinnen möchten sich noch einmal ganz herzlich für die lautstarke Unterstützung während der ganzen Saison beim Publikum bedanken!

Copyright © 2022 VBC Kanti Baden - Alle Rechte vorbehalten.