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05.03.2011

Comeback mit Raffinesse statt Gewalt

Kanti Baden gelingt im Halbfinal gegen Riehen in einem dramatischen Spiel der Ausgleich

Irgendwann werden sie die Nervosität schon noch ablegen», hoffte ein Kanti-Baden-Fan, als es im ersten Satz des zweiten 1.-Liga-Playoff-Halbfinals gegen die Frauen des KTV Riehen 20:13 für die Baslerinnen stand. Nur zwei Minuten später schlugen die Aargauerinnen beim zweiten Satzball
für Riehen den Service ins Netz und es musste das Schlimmste befürchtet werden. Zumal der Gast auch im zweiten Satz, angeführt von einer fantastischen Melinda Suja, schnell auf 6:1 davonzog und die Fehlerquote der Badenerinnen bei der Annahme und am Netz hoch blieb. Mit einem wuchtigen Smash beendete Riehens Sarah Schnell auch den zweiten Umgang mit 25:17 zugunsten ihrer Farben. Nun stand Baden endgültig mit dem Rücken zur Wand – nach der Niederlage im Hinspiel benötigte es unbedingt einen Sieg, um nicht zum fünften Mal in sechs Jahren in den Playoffs auszuscheiden. Der extrem aktiv coachende Baden-Trainer Harald Gloor reagierte und veränderte die Taktik im Angriff. «Die ganze Saison haben wir unsere physische Überlegenheit genutzt, um zu punkten. Gegen Riehen klappte dies nicht mehr, da wir mit roher Gewalt durch die Mitte nicht an ihrem Block vorbeikamen», erklärte Gloor. Also forderte er von seinen Schützlingen mehr Variantenreichtum in der Offensive. Prompt fielen die Baslerinnen zurück und Aussenangreiferin Albana Lecaj, die auch sonst immer wieder erfolgreich am Netz agierte, nutzte den zweiten Satzball zum 25:19. Was danach folgte, war an Dramatik kaum zu überbieten. Kanti Baden zog, lautstark unterstützt von den mittlerweile erwachten Zuschauern, zwischenzeitlich auf 20:11 davon und stand kurz vor dem Ausgleich, als sich Riehen noch einmal aufbäumte und beim Stand von 24:23 zum ersten Matchball kam. Diesen und zwei weitere Möglichkeiten zur Entscheidung wehrten die Badenerinnen bravourös ab und entschieden den Satz schliesslich mit 28:26 für sich. Die Halle tobte, der psychische Vorteil lag nun ganz aufseiten der Gastgeber und im letzten Umgang war der Widerstand Riehens gebrochen. Kanti setzte zu einer Gala an und siegte mit sechs Punkten Vorsprung. Dem überglücklichen Gloor fiel «ein Stein vom Herzen» – auch im Hinblick auf das Entscheidungsspiel vom nächsten Samstag am Rheinknie. «Ich bin sehr optimistisch, wir haben heute das Mittel gefunden, um Riehen zu schlagen. Nun ist der andere Trainer wieder gefordert.» Beide Teams stehen einen Sieg vor dem Einzug in den Final und die Badenerinnen können ihr «Goldziel» – den Aufstieg in die Nationalliga B – bereits in der Ferne glänzen sehen.

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