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01.02.2017

Herren 3 schickt Fricker Dinos zurück ins Museum

Die Boys aus Baden zeigen eine Reaktion auf die schlechte Leistung gegen Dottikon und ringen den Tabellenführer mit 3:2 nieder.

Die Halle bebt, Frick wankt, Kanti on fire: Es steht 14:13 im Tiebreak. Studer Sr., der zuvor gefühlt zwei von zehn Services übers Netz gebracht hat, serviert einmal mehr an die Netzkante – doch dieses Mal bleibt der Ball nicht hängen: Kanti siegt gegen Frick mit 3:2. Iten, fürderhin bekannt als Sonnyboy und Liebling der weiblichen Fans, in diesem Match aber vom Schlechte-Laune-Tiger gebissen, kann seine Schadenfreude nicht mehr länger verbergen: „Jetzt können die Dinosaurier wieder zurück ins Museum.“ Ihm war an diesem Abend einiges sauer aufgestossen: „Die Schiedsrichterin, die motzenden Gegner, meine Angriffe – eigentlich alles.“

Letztlich passte es zum Spiel, dass die Partie durch Studers Glücks-Service entschieden wurde. Im ersten Durchgang reichte den Jungs aus Baden eine 21:12-Führung (!) nicht zum Satzgewinn; umgekehrt holte Kanti im vierten Satz einen 19:24-Rückstand auf und erzwang sogar einen Matchball. Die Schiedsrichterin hatte den klaren Blockttouch Itens nicht gesehen, Frick klopfte sich bereits auf die Schulter, musste aber nochmals zurück aufs Feld traben, was den Herren durchaus missfiel. Janousch zeigte in der Folge, dass er nicht nur reden, sondern auch verteidigen kann. Im Gegensatz zu den Gegnern, die sich in dieser Spielphase vor allem als Laferis auszeichneten.

Zwar ging dieser 4. Satz dann doch an Frick, doch Kanti zeigte Moral und gewann das Tiebreak dank einer konzentrierten Teamleistung. Kein anderes Team in der Liga weist eine derart starke Tiebreak-Quote auf: Vier von fünf Tiebreaks hat Kanti in dieser Saison für sich entschieden. Einzig gegen Erzfeind Lengnau verlor man das Tiebreak. Diener, der anstelle des erkrankten Padiyath die Pausenreden halten musste, zeigte sich mit der Leistung zufrieden: „Wir haben drei Dinge besser gemacht als Frick: Wir hatten mehr Siegwille, mehr Spass und mehr mentale Stärke.“ Überhaupt zeigt Kanti in dieser Saison viel Kampfgeist. „Das hat sicherlich auch mit den Neuzugängen zu tun. Janousch, Suter, Lakner, Studer Sr., Padiyath, Heynen und Hussaini sind einfach Siegertypen.“

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut gewesen: Passeur Heynen fehlte verletzt, Padiyath, der das Team wie niemand sonst aus dem Motivationsloch zu holen vermag, war aufgrund einer Grippe selber im Loch. Und Diener und Iten waren nach dem verpatzten Spiel gegen Dottikon noch auf der Suche nach ihrer Form. Sie zeichneten sich im ersten Satz dafür als Fanblock de la muerte aus und erfanden kurzerhand einen neuen Fangesang, der bezüglich Nervtötfaktor nahe an den Lunki-Klassiker herankommt.

Bei Kanti zeigten die beiden Junioren Lakner und Suter einen starken ersten Satz. Friedli, der wieder ins Team zurückgekehrt war, gab dem Team die nötige Sicherheit in der Defense. Anderegg, der sich schon auf ein gemütliches Spiel an der Seitenlinie gefreut hatte, gestaltete das Spiel mit starken Pässen. Studer Jr. bestätigte seine gute Form mit tödlichen Rückraumangriffen. Studer Sr. prügelte die Bälle wie gewohnt via Boden an die Decke. Diener wurde nach schlechtem Beginn seinem Ruf als Punktegarant wieder einmal gerecht. Iten spielte gewohnt intelligent. Und Janousch kämpfte trotz lädierten Knien wie ein wahrer Krieger. Kanti feierte den Sieg denn auch wie den Gewinn der Meisterschaft. Suter brachte die guten Vibes im Team auf den Punkt: „De Ball isch halt eifach geil.“

Für die Inspiration verdankt: www.sauriermuseum-frick.ch

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