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28.03.2003

Drei mögliche Szenarien

Kanti Baden vor der kapitalen Partie in Ecublens

Aargauer Zeitung

Patrik Schneider

Mit zwei Siegen bleibt NAB Kanti Baden in der Nationalliga A. Sportlich gesehen. Der freiwillige Abstieg ist noch immer eine der Alternativen.

Es geht morgen Abend in Ecublens um vieles oder nichts. Möglich sind ein weiterer Schritt Richtung Ligaerhalt oder der definitive Abstieg aus der höchsten Spielklasse. So weit, so gut. Doch auch wenn Kanti Baden Ecublens bezwingen sollte und in der letzten Runde beide Teams entweder gewinnen oder verlieren, die Ligazugehörigkeit damit den Aargauern aufgrund des besseren Satzquotienten erhalten bliebe, dürfte man sich frühes-tens zwei Tage später darüber freuen. Dann fällt der Vorstand den Entscheid, ob ein freiwilliger Abstieg angebracht ist oder nicht.

Auf diese drei verschiedenen Szenarien hat man sich in den letzten Wochen vorbereitet. Im Wissen, dass bei einem Abstieg «rund zwei Drittel der Mannschaft aufhören oder wechseln wird» (Präsident Reto Huber), hat man sich prophylaktisch bereits nach neuen Spielern umgeschaut. Ein Grund, weshalb im jetzigen Team die Stimmen, die sich über fehlende Unterstützung vonseiten des Vorstandes beklagen, immer lauter geworden sind. «Zwischen den Spielern und uns herrscht eine ziemliche Spannung», gibt Huber zu. «Doch wir haben ihnen von Beginn weg gesagt: Ihr müsst euer Bestes auf dem Feld geben, wir versuchen, dasselbe im Hintergrund zu tun. Ich verstehe die Spieler. Wir können uns aber nicht nur auf ein Szenario konzentrieren und, sollte wider Erwarten ein anderes eintreffen, völlig unvorbereitet sein.» Zudem sei es ja nicht so, dass man die Mannschaft nicht unterstützen würde. Man habe im Moment einfach «effektiv andere Sorgen».
Zu jenen gehört unter anderem die Besetzung des Vorstandes. «Eine NLA-Saison ohne Präsidium, das geht nicht», sagt Huber, der nach neun Jahren seinen Platz zur Verfügung stellt. Einen Nachfolger gibts noch nicht, «doch ich bin mir unterdessen sicher, dass wir jemanden finden werden.» Das Nest, in das sich der neue Präsident - oder die neue Präsidentin - setzen kann, ist in Vorbereitung.

Ein weiterer Faktor, den man bei einem sportlichen Ligaerhalt für die Entscheidungsfindung berücksichtigen wird, ist die personelle Situation innerhalb der Mannschaft. Im Moment kann man nur spekulieren, wer auch bei einer weiteren Saison in der Nationalliga A noch dabei wäre. «Es werden viele sein», glaubt Huber, «doch bis jetzt hat noch niemand seinen Entschluss bekannt gegeben.» Für alle drei Szenarien - Ligaerhalt, Abstieg, freiwilliger Abstieg - plant man mit Dustin Reid als Trainer.

Ungeachtet dessen, wie der Vorstand entscheiden wird: Den Grundstein, dass Baden auch in Zukunft in der NLA vertreten sein kann, muss die Mannschaft legen. Mit einem Sieg morgen im Direktduell mit Ecublens.

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