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21.03.2003

Man akzeptiert, dass es schief gehen könnte

NAB Kanti Baden und die theoretischen Chancen auf den «Last-Minute»-Ligaerhalt

Aargauer Zeitung

Patrik Schneider

Es geht unterdessen auch ohne Taschenrechner: Drei Siege sowie Schützenhilfe, entweder von Appenzell oder Lutry-Lavaux, sind nötig, um den Abstieg zu verhindern.

Das letzte Heimspiel der Saison am Sonntag (16.30 Uhr) in der Kantihalle könnte für Kanti Baden vorläufig auch das letzte in der Nationalliga A sein. Dann, wenn die Aargauer gegen Lutry-Lavaux nicht reüssieren und Konkurrent Ecublens in Appenzell gewinnen sollte. Im umgekehrten Fall verringert Baden den Rückstand zwei Runden vor Schluss auf zwei Punkte. Siegen oder verlieren beide, vertagt sich der Entscheid um mindestens eine Woche bis zum Direktduell in Ecublens, werden die Chancen aber noch kleiner, als sie es jetzt bereits sind.

«Wir haben aufgehört zu rechnen», sagt Passeur Didier Perret. «Die meis-ten Spieler haben nach dem Spiel in Appenzell zwar nicht den Glauben, aber die Angst vor dem Abstieg verloren.» Man akzeptiere innerhalb der Mannschaft, dass es schief gehen könnte. Und das mache - so paradox es auch klingen mag - die Situation einfacher. «Der Druck ist nicht mehr so gross wie vor einer Woche. Ich hoffe, dass wir davon profitieren und uns steigern können.»
Lutry-Lavaux, Ecublens, Appenzell - in dieser Reihenfolge trifft Kanti Baden zum letzten Mal auf die drei Abstiegsrundengegner, die allesamt geschlagen werden müssten, um, auf eine zusätzliche Niederlage Ecublens´ hoffend, den Ligaerhalt doch noch zu realisieren. Lutry-Lavaux, hat Perret gehört, habe den Trainingsaufwand stark reduziert. Die Appenzeller Bären ziehen zwar ihr Programm durch, im Training seien aber nur noch maximal sechs Spieler. Vielleicht ein Vorteil - allerdings auch für Ecublens. «Bevor wir uns aber darauf verlassen müssen, dass der Gegner schlecht spielt, sollten wir endlich einmal selbst eine gute Leistung abliefern.» Gesetz dem Fall, dass Kanti Baden und Ecublens die Saison am 6. April mit der genau gleichen Punktzahl beenden, würde als Erstes der Satzquotient (gewonnene Sätze geteilt durch verlorene Sätze) in Betracht gezogen. Ist jener bei beiden Teams ebenfalls gleich, fallen die einzelnen Punkte in den Sätzen der Abstiegsrunde ins Gewicht.
Mit Ausnahme von Marcel Tomic, der aufgrund eines Sehnenanrisses in der Schulter seit längerem fehlt, tritt Kanti Baden am Sonntag gegen Lutry-Lavaux komplett an. Was geschehen wird, sollten die Aargauer nach drei Saisons Nationalliga A wieder in die Zweitklassigkeit absacken, lässt Perret offen. «Jeder macht sich momentan seine Gedanken, öffentlich wird aber nicht darüber gesprochen. Was ich mit Sicherheit sagen kann: Ein Abstieg wird personelle Konsequenzen mit sich ziehen.» Die Diskussionen in der Vereinsleitung über einen allfälligen Rückzug aus der Nationalliga A seien in dieser Beziehung nicht ohne Einfluss geblieben.

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