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26.09.2002

Drei Limmattaler starten durch

Sebastian Bättig, Markus Beeler und Michael Dähler bei Kanti Baden

Limmattalonline.ch

NICOLAS GALLADé

Gleich drei Spieler aus der Region starten mit den Volleyballern von Kanti Baden in die neue Nationalliga-A-Saison. Ihr Werdegang, ihre Hoffnungen und Ziele.

Der Duft von Frühlingsrollen und asiatischen Nudelgerichten weht durch die Sporthalle der Kantonsschule Baden. Nicht ohne Grund: Eine Woche vor Saisonbeginn bestreitet das Nationalliga-A-Team von Kanti Baden ein ganz spezielles Vorbereitungsspiel. Yipinmei Jingsiu gastiert in Aargau. Hinter diesem Zungenbrecher versteckt sich niemand geringerer als der amtierende chinesische Meister. Kein Wunder, dass bei dieser speziellen Affiche neben Kuchen und Hot-Dog für einmal auch chinesische Spezialitäten angeboten werden.

Die Volleyball-Zwillinge

Auf dem Spielfeld nimmt alles seinen erwarteten Verlauf: Kanti Baden hält nach Kräften mit, verliert aber die beiden ersten Sätze mit 19:25 und steht schon kurz vor der Niederlage, als sich die Gastgeber gegen das drohende Unheil zu stemmen beginnen. Dabei helfen drei Limmattaler. Michael Dähler, Markus Bättig und Sebastian Beeler spielen beim Nationalliga-A-Team aus Baden. Bättig und Beeler, beide aus Uitikon-Waldegg, sind auf diese Saison hinzugestossen. Im Sommer bilden die beiden 22- und 23-jährigen Limmattaler auf der Beach-Tour ein eingespieltes und talentiertes Duo. Und im Winter spielen sie gemeinsam in der Halle Volleyball und durchliefen gemeinsam die diversen Stufen. Zusammen begannen sie als so genannte «Mini-Volleyballer», gingen zum VBC Antares und wurden schliesslich - in einer Regionalauswahl - von Nick Service entdeckt, der beide zum Nationalliga-B-Team Voléro holte. Dort spielten sie drei Saisons, ehe sie in diesem Sommer nach Baden wechselten - natürlich wieder gemeinsam.
An sein letztes Training bei Voléro erinnert Sebastian Bättig seine Stütze über dem rechten Turnschuh. Mitte Juli zog er sich im Training - beim Basketballspiel notabene - einen Bänderriss zu.

Bättig eben erst noch im Gips

Nach vier Wochen im Gips konnte er Anfang September erst das Training aufnehmen. Obwohl der Heilungsprozess äusserst erfreulich verläuft, ist er noch nicht in Topform: «Im Angriffsspiel fehlt noch das Timing, zumal auch die Blocks höher sind als in der Nationalliga B». Seine Aussenangreifer-Position ist umstritten, vier Spieler streiten sich um zwei Plätze. Da einer davon der Kanadier Jason Trepanier ist, der quasi gesetzt ist, konkurrieren sich faktisch drei Spieler um eine verbleibende Position. «Ich werde sicher beim Service und in der Abwehr meine Chancen kriegen, ich hoffe, ich werde sie dann auch nutzen», meint Bättig auf sein persönliches Saisonziel angesprochen.
Weniger umkämpft ist dagegen die Mittelblock-Position von Markus Beeler, um den Baden schon vor einem Jahr warb. Momentan sind gerade zwei Spieler auf diesen beiden Positionen, ein dritter nimmt erst demnächst sein Training auf. Doch auch dann stehen die Chancen für den talentierten Üdiker gut, sich in den Vordergrund zu spielen: «In dieser ersten Saison kann er sicher viel lernen, aber ich bin überzeugt, dass das gut kommt mit Markus», sagt Michael Dähler.

Beeler mit guten Aussichten

Und er muss es wissen. Schliesslich ist der 2-Meter-Mann aus Birmensdorf der andere Mittelblocker und mit sechs Saisons bei Kanti Baden auf dem Buckel schon als 24-Jähriger der Dienstälteste. Dähler ist nach Baden gekommen, als die Aargauer noch in der Nationalliga B waren und spielt jetzt schon seine dritte Saison in der höchsten Spielklasse. «Wir haben in diesem Jahr eine gute Truppe beisammen, mit unserem neuen Trainer Dustin Reid, der im vergangenen Jahr noch mitspielte, schaue ich optimistisch auf den Saisonstart», meint Dähler.

Dähler der Dienstälteste

Das offizielle Ziel lautet Ligaerhalt (es steigt das letzte von den 8 NLA- Teams ab). Trainer Reid meint aber, dass «nur» Ligaerhalt kein Ziel ist. Dähler, der als ruhender Pol und gute Seele der Badener gilt, sieht es ähnlich: «Die nominell schwächeren Teams haben zwar zugelegt und sind ausgeglichener geworden. An den Abstieg glaube ich aber nicht. Die Playoff-Qualifikation, also ein Rang unter den ersten vier, dürften wir allerdings auch kaum erreichen». Am Sonntag, beim ersten Spiel gegen Ecublens, wird es sich weisen, in welche Richtung die drei Limmattaler bei Kanti Baden die Weichen stellen werden. Wenn sie an die letzte Vorbereitungspartie gegen Yipinmei Jiangsiu anknüpfen, darf man allerdings einiges erwarten: Die Partie ging zwar verloren - allerdings nur ganz knapp mit 2:3.

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