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22.02.2016

Ein ganz bitterer Abstieg

Aargauer Zeitung

Fabio Baranzini

Die Volleyballerinnen des VBC Kanti Baden müssen den Gang in die 2. Liga antreten, die Männer konnten sich dagegen im Mittelfeld behaupten.

Am Ende hat nur ein einziger Punkt gefehlt. Ein Punkt im richtigen Moment, und die 1.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Kanti Baden hätten es in die Barrage geschafft und hätten weiter auf den Ligaerhalt hoffen dürfen.



Der richtige Moment wäre im letzten Spiel der Qualifikation gegen Rätia Volley im vierten Satz beim Stand von 24:23 gewesen. Doch diesen Matchball liessen die Badenerinnen aus. Zwar gewannen sie am Ende doch noch mit 3:2, liessen so aber den entscheidenden Satz liegen und müssen den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. «Wir sind alle sehr enttäuscht, dass es am Ende so knapp nicht gereicht hat», sagt Klubpräsident Thomas Heynen.

Die Erfahrung fehlte

Für die Frauen des VBC Kanti Baden ist es bereits der zweite Abstieg in Folge. Den Massenabgang vor zwei Jahren – bis auf zwei Athletinnen haben sämtliche Spielerinnen das damalige NLB-Team verlassen – haben die Badenerinnen noch immer nicht ganz verkraftet. Mit einem sehr jungen Team waren sie in dieser Saison jedoch sehr nahe dran, den Ligaerhalt zu schaffen. Am Ende fehlte aber doch die Erfahrung. «Wir hatten viele Gelegenheiten, diesen einen Punkt, der am Schluss gefehlt hat, zu holen. Leider haben wir die Führung aber zu oft nicht über die Runden gebracht, weil die Routine in den entscheidenden Situationen gefehlt hat», nennt Heynen den Hauptgrund für den erneuten Abstieg.

Es ist ein Abstieg, der für den VBC Kanti Baden denkbar ungelegen kommt. Die Badener, die sich als Ausbildungsverein sehen und gezielt den Nachwuchs fördern und für höhere Aufgaben vorbereiten wollen, haben nun das Problem, dass sie mit zwei Frauenequipen in der 2. Liga stehen. «Das macht natürlich keinen Sinn. Wir wollen so schnell wie möglich wieder aufsteigen. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Spielerinnen bei uns bleiben oder ob sie bei einem anderen Team in der 1. Liga eine Spielgelegenheit bekommen. Das wird sich in den nächsten Wochen zeigen», sagt Heynen. Er hofft, dass die junge Mannschaft zusammen bleibt, betont aber, dass der Verein den Spielerinnen, die eine andere Herausforderung suchen, keinesfalls im Weg stehen werde.

Rang 5 in dieser Saison

Bereits feststeht, dass das Männerteam des VBC Kanti Baden einen Abgang zu verkraften hat. Und zwar einen, der schwer wiegt. Trainer Markus Graber, der in den letzten fünf Jahren die 1. Männermannschaft sowie die Junioren betreut hat, wird aus beruflichen Gründen kürzer treten und sein Amt an der Seitenlinie abgeben. «Wir sind Markus sehr dankbar für seine Arbeit. Es ist schade, dass er geht, denn er hat sich sehr stark engagiert und uns weitergebracht», bedauert Heynen.

Der Klubpräsident ist jedoch zuversichtlich, dass schon bald ein Nachfolger für die 1. Mannschaft gefunden wird. «Das ist eine tolle Truppe mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Ich denke, dass bereits im nächsten Jahr die Teilnahme an den Aufstiegsplayoffs zur Nati B ein realistisches Ziel ist.» In der abgelaufenen Spielzeit war dies noch nicht der Fall. Dort mussten sich die Männer des VBC Kanti Baden mit dem fünften Rang zufriedengeben. Eine Rangierung, die in etwa dem entspricht, was vor der Saison erwartet werden durfte.

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