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22.03.2015

Debakel für Kanti Baden bahnt sich an: Bald kein NLB-Team mehr?

Aargauer Zeitung

Nicola Imfeld

Der Volleyballklub Kanti Baden steckt in der sportlichen Misere. Das Frauen NLB-Team um Trainer Igmar Montalvo ist in die 1. Liga abgestiegen.

Renzo Iten, Sportchef des VBC, sieht den Hauptgrund in den Kadermutationen zu Beginn der Saison. «Von 14 Spielerinnen sind lediglich fünf bei uns geblieben. Aktuell spielt noch eine davon in unserem Team». Abnützungserscheinungen sollen der Hauptgrund für die vielen Abgänge gewesen sein. «Der Kern des Teams bestand fünf Jahre lang aus denselben Spielerinen. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet.»

Mit Erfolgstrainer Harry Gloor verliess ebendieser wichtige Kern den Verein. «Nach fünf Jahren war das Projekt für ihn und einige unserer Spielerinnen abgeschlossen. Die Luft war draussen», sagt Iten.

Junge Spierlerinnen ins kalte Wasser werfen

In der letzten Saison erreichten die Frauen noch die Aufstiegsrunde. Nach den vielen Wechseln musste man die Ziele für die aktuelle Spielzeit zurückstecken. Baden setzte in dieser Saison auf Eigengewächse, die noch nicht das NLB-Niveau besassen. «Wir wollten sie ins kalte Wasser werfen. Die jungen Spielerinnen konnten nun wichtige Erfahrungen sammeln, von denen sie in Zukunft profitieren werden.» Die Zukunft heisst mittelfristig 1. Liga. Gestern verloren die Frauen auch ihr letztes Spiel gegen den VBC Glaronia 0:3 und schlossen die Abstiegsrunde mit null (!) Punkten ab.

Ein Debakel – oder etwa doch nicht? «Wir haben es ja gewusst, dass es so kommen könnte. Daher haben wir uns auf die 1. Liga eingestellt», sagt Iten. Den direkten Wiederaufstieg zu schaffen, wird schwierig werden. Viele neue Spielerinnen nach Baden transferieren möchte Iten nicht.

Die Männer müssen auf Anderwil-Arnegg hoffen

Auch die Männer des VBC Kanti Baden können auf eine alles andere als befriedigende Saison zurückblicken. Wie die Frauen mussten auch sie den Gang in die Abstiegsrunde antreten. «Das ist sehr enttäuschend für uns. Die Männer haben einige tolle Spiele gespielt. Gegen die besten der Liga konnten sie ihr Potenzial abrufen, bei wichtigen Spielen gegen direkte Konkurrenten flatterten aber die Nerven.»

Gestern spielten die Männer ihr letztes Saisonspiel. Dank eines 3:1 Sieges gegen Colombier Volley könnten sie in der zweithöchsten Liga der Schweiz verbleiben. Dafür sind sie aber auf fremde Hilfe angewiesen. Colombier darf sein Nachtragsspiel gegen den VBC Andwil-Arnegg nicht gewinnen.

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