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15.12.2014

Das neue Team von Kanti Baden muss bös unten durch

Aargauer Zeitung

Jessica Widmer

Die jungen Spielerinnen des VBC Kanti Baden müssen sich erst noch an die NLB gewöhnen und verlieren auch gegen Fribourg mit 0:3 – wie bereits die acht Meisterschaftsspiele zuvor.

Acht Spiele, acht Niederlagen – dabei kein einziger Satzgewinn und somit der letzte Tabellenrang. So sah die ernüchternde Lage bei den NLB-Volleyballerinnen der Kanti Baden vor diesem Wochenende aus. Eine unangenehme Position, für welche der Grund jedoch schnell genannt ist: Grosse Umstellungen im Kader.

«Man darf das Team der letzten Saison nicht mit dem in dieser Meisterschaft vergleichen», betont die junge Spielerin Sina Reimann. Sie gehört zu den vielen Neuen im Team von Kanti Baden, welches mitten im Umbruch steht. Viele Spielerinnen haben den Verein am Ende der letzten Saison verlassen.

Dazu kam, dass die erste Mannschaft in der Zwischensaison lange ohne Trainer auskommen musste und so auch keine neuen und erfahrenen Spielerinnen verpflichten konnte. Als mit dem portugiesischen Trainer Igmar Montalvo die Rettung in letzter Sekunde kam, war es schon zu spät, um noch adäquate Spielerinnen zu verpflichten. «Die Saison stand vor der Tür und die meisten Spielerinnen waren bereits bei Vereinen untergekommen», erklärt Assistenztrainer Renzo Iten die schwierige Situation.

Auf Eigengewächs setzen

Der VBC Kanti Baden entschied sich also zur Förderung von vereinseigenen Talenten und holte viele Juniorinnen in die erste Mannschaft. So kommt es, dass das Durchschnittsalter der Mannschaft momentan bei 19,2 Jahren liegt und die meisten Spielerinnen in der laufenden Saison ihre ersten NLB-Erfahrungen sammeln.

Die junge Truppe konnte in dieser Saison bereits mehrmals zeigen, dass in ihr Potenzial steckt. «Immer wieder verloren wir Sätze äusserst knapp und hielten mit erfahrenen Teams der NLB mit», deutet Montalvo an. Erst zuletzt gegen den derzeitigen Leader aus Therwil, als ein Satz erst mit 27:29 verloren ging.

Da kam es den Volleyballerinnen entgegen, dass am Samstag mit Fribourg eine Mannschaft der unteren Tabellenhälfte zu Gast war. Doch auch diesmal musste das Heimteam in geschwächter Formation antreten, da einige Stammspielerinnen verletzt ausfielen oder verhindert waren.

Fortschritte erzielen und motiviert bleiben

Das Spiel begann vielversprechend und die Badenerinnen konnten im ersten Satz vorerst mithalten. Phasenweise spielten die jungen Volleyballerinnen gross auf und zeigten einige tolle Spielzüge, doch es fehlte an Konstanz und Sicherheit. Die Gäste holten sich den ersten Satz, nachdem sie beim Stand von 18:14 davonzogen und bis zum Satzende nur noch zwei Punkte der Kanti Baden zuliessen.

Der zweite Durchgang ging mit 25:15 ebenfalls an die Westschweizerinnen. Auch im letzten Satz war für die Badenerinnen nicht mehr viel auszurichten. Schlussendlich machte vor allem die Erfahrung, welche beim Gegner deutlich grösser war, den Unterschied.

Diese 0:3-Niederlage gilt es abzuhaken, das betont auch Trainer Montalvo: «Wir wollen vor allem Fortschritte machen – individuell und im Team. Die Resultate sind momentan zweitranging.» Die laufende Saison soll als Basis dienen, um später darauf aufbauen zu können, sagt Assistent Iten. Hart trainieren und motiviert bleiben, das ist die Devise der Talentschmiede Kanti Baden.

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