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20.02.2014

Badens Volleyballerinnen holen zum Schlag aus

Aargauer Zeitung

Oliver Winistörfer

Der VBC Kanti Baden unterstreicht mit der zweiten Teilnahme an der U23-Schweizer-Meisterschaft die Jugendbewegung im Aargau. Bereits zum zweiten Mal in Folge waren die Aargauerinnen an der Runde der bestsen zwölf Teams mit dabei.

Es tut sich etwas bei den Frauen im Kanton Aargau. Dies beweist schon der Blick an die U23-Schweizer-Meisterschaft in Lausanne. An der Runde der besten zwölf Teams war Kanti Baden nun bereits zum zweiten Mal in Folge mit von der Partie und konnte sich mit den grossen Volleyball-Akademien aus Zürich, Neuenburg und Lausanne messen.

Die Aargauer können damit ihr Fundament festigen. NLB- und U23-Cheftrainer Harald Gloor weiss, warum die Badener Juniorinnen den Sprung in die Finalrunde geschafft haben: «Viele unserer Juniorinnen spielen bereits auch in der ersten Mannschaft in der NLB und müssen dadurch schon früh Verantwortung übernehmen.» Die Aargauerinnen strebten deshalb auch ein starkes Resultat unter den besten sechs an, mussten aber mit Verletzungspech kämpfen, was dies verhinderte.

Kampf unter Vereinen

Dabei hat es der Aargau nicht gerade leicht in der Volleyball-Schweiz. Timo Lippuner, Trainer der Nationalmannschaft und von 2003 bis 2009 selber beim Regionalverband Aargau tätig, kennt die schwierigen Umstände des Mittellandes: «Der Kanton Aargau ist sehr gross, und da sich lange Zeit kein Klub längerfristig an der Spitze etablieren konnte, kam es auch nicht zu einer Bündelung der Kräfte bei den Frauen.» Auch das Fehlen einer Akademie im Kanton habe es nicht einfach gemacht: «Weil es bereits Talentschulen in Zürich, Bern, Basel und Luzern gab, bekam der Aargau bei den Frauen keine zugesprochen. So mussten die talentierten Mädchen zu Vereinen und Schulen in anderen Kantonen wechseln.»

Vorreiterrolle dank Etablierung in der NLB

Mit dem Aufstieg und der Etablierung in der NLB konnte Kanti Baden nun aber diese Vorreiterrolle einnehmen. Trainer Harald Gloor sieht den Club dennoch in der primären Rolle als Ausbildungsverein: «Wir wollen vor allem zur Entwicklung der Spielerinnen beitragen. Das bedeutet halt auch, dass wir talentierte Spielerinnen zu Vereinen in der NLA abgeben.»

Ein Aufstieg in die NLA sei deshalb zurzeit auch kein Thema bei dem B-Ligisten, wie der Muhener weiterführt: «Wir haben eine starke Leistungssportabteilung. Jedoch müssen wir noch weiter an unserer Basis arbeiten, damit der Klub auch längerfristig auf sicheren Beinen steht.» Ein wichtiger Schritt wurde dabei vom Regionalverband getätigt: Der Aargau gründete auf eigene Faust eine regionale Trainingsgruppe und erntet dafür auch sehr viel Lob von Nationaltrainer Timo Lippuner: «Es ist nicht selbstverständlich, dass sich kantonale Verbände so bemühen, aber zeigt das grosse Engagement.» Diese Arbeit trägt nun bereits die ersten Früchte. Eine der jungen Spielerinnen, die aus der Talentschmiede kommen, ist die 16-jährige Laura Künzler, die sogar bereits den Sprung in die Schweizer Nationalmannschaft schaffte.

Interkantonal bei den Männern

Was für ein Potenzial der Aargau hat, beweist aber auch die Entwicklung bei den Männern. Dort hat der Wasserkanton mit Laufenburg-Kaisten einen Klub in der NLA und eine Talent School in Aarau, um den Nachwuchs richtig zu fördern. Die Spieler von morgen werden dabei vom NLA-Trainer Schönenwerds, Bujar Dervisaj, ausgebildet und dort in die Jugendabteilung integriert. Die erfolgreiche Titelverteidigung bei der U23-Schweizer-Meisterschaft am vergangenen Wochenende der Solothurner mit einigen Aargauern im Kader kann somit auch als Erfolg für den Wasserkanton gesehen werden.

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